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Hattingen

Witte-Lonsing: Planungen nach vier Monaten im Amt

Hattingens Bürgermeisterin berichtet von ersten Ergebnissen in verschiedenen Bereichen.

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Sprechstunde mit Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing im Rathaus.

Melanie Witte-Lonsing ist Chefin von rund 1000 Mitarbeitenden der Hattinger Stadtverwaltung und Vorsitzende des Stadtrates. Sie erzählt von Themen, die sie angehen möchte. Sie hält es für wichtig, eine Strategie zur Entwicklung der Verwaltung auszuarbeiten. Viele Mitarbeitende gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Zentrale Fragen sind für die Bürgermeisterin deshalb: „Wie fangen wir das auf? Wie werden wir das Wissen weitergeben? Wie stellen wir uns sicher, effizient und zukunftsorientiert technisch auf? Wie werden wir als Arbeitgeberin noch attraktiver, um im Wettbewerb zu bestehen?“ Bis 2027 wird die Stadt mehr Azubi-Stellen ausschreiben als je zuvor.
Sportförderung: „Wir werden an weiteren Sportförderprojekten teilnehmen. Ich werde versuchen, die Ertüchtigung der Sportanlage Marxstraße über Zuschüsse finanziert zu bekommen.“
Wohnen: „Wir müssen im Bereich Wohnen mehr tun, die Bedarfe klären und Potenziale ausschöpfen. Der Wohnungsmarkt muss verändert werden. Dazu habe ich das Aktionsbündnis Wohnen wieder aktiviert und ein erstes, sehr konstruktives Treffen mit den Akteuren der Wohnbranche vor Ort hat bereits stattgefunden.“
Flächenentwicklung: „Ich habe bereits und werde weitere Gespräche mit Investoren aufnehmen, um Standorte weiterzuentwickeln – insbesondere da, wo es nicht so gut läuft, wo Projekte zum Stillstand gekommen sind oder es zumindest den Anschein hat.“
Familien: „In diesem Jahr werden einige Spielflächen neu gestaltet, fertiggestellt. Ich werde schauen, wo wir in dem Bereich noch mehr machen können.“
Bildung: „Für die Schulen schaffen wir 1400 iPads an.“
Sicherheit/Innenstadt: „Ich möchte den Kommunalen Ordnungsdienst verstärken, damit unsere Mitarbeitenden insbesondere in der Innenstadt präsenter sind und die Menschen sich sicherer fühlen.“
Wochenmarkt: „Ich möchte den Wochenmarkt attraktiver gestalten.“
Wirtschaftsförderung: „Hattingen muss sich auch als Wirtschaftsstandort weiterentwickeln im Bereich Gewerbe, Dienstleistung und Handel. Hierzu hatte ich bereits erste Gespräche mit Hattinger Unternehmer/innen und verschiedenen Investoren. Weitere Gespräche stehen an.“
Marketing/Tourismus: „Hier sollten wir unser Potential noch besser nutzen. Gemeinsam mit den Akteuren aus Handel und Gastronomie gilt es, Hattingen als Marke weiter zu stärken. Die Gespräche dazu mit dem Stadtmarketingverein habe ich begonnen.“
Weitere Projekte: „Der Radwegausbau unterhalb der Isenburg startet bald. Da haben wir bereits eine Förderung und wir sind zuversichtlich, dass auch die Mittel für die Brücke fließen. Ich werde mich dazu mit meinen Möglichkeiten einbringen und unterstützen. Die Bahnhofstraße wird in diesem Jahr Fahrt aufnehmen. Das Holschentor wird zehn Jahre alt. Das möchte ich zum Anlass nehmen und das Ehrenamt weiter stärken. Wir planen den Umzug des Bürgerbüros in die obere Heggerstraße. Serviceleistungen finden dann in einer zeitgemäßen Umgebung statt. Das Büro ist gut erreichbar, Parkplätze für schwerbehinderte Menschen sind am Haus und der Standort wird Frequenz in die obere Heggerstraße bringen.“

Interview: Stadt Hattingen