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Hattingen

Weihnachten ausfallen lassen? Kommt nicht in Frage

Christmette für etwa 400 Besucher unter freiem Himmel – Eine Anmeldung ist notwendig...

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„Wir möchten so viele Menschen wie möglich mit diesem so wichtigen christlichen Fest erreichen“, erklärt Pfarrer Holger Schmitz die Idee für die zentrale Christmette unter freiem Himmel am Haus Kemnade in Hattingen-Blankenstein. Die Messe wird an Heiligabend von 17 Uhr an (Einstimmung um 16.30 Uhr) im Innenhof der Wasserburg gefeiert.

Es wird wegen der Pandemie anders in diesem Jahr: Die katholische Pfarrei St. Peter und Paul wird eine zentrale Christmette anbieten. Hinzu kommen schon im Advent digitale Angebote, alles unter dem Motto: Weihnachten ausfallen lassen? Kommt ja gar nicht in Frage.
Da die Plätze in den Kirchen wegen der Coronahygieneauflagen begrenzt sind, hat sich die Pfarrei St. Peter und Paul Witten, Sprockhövel, Wetter dazu entschieden, eine große zentrale Christmette unter freiem Himmel am Haus Kemnade in Hattingen-Blankenstein anzubieten. Sie wird an Heiligabend um 17 Uhr (Einstimmung von 16.30 Uhr an) im Innenhof der Wasserburg gefeiert.
Neben dem Ort ist auch die Zeit anders als üblich: Der Gottesdienst beginnt aus organisatorischen Gründen eine Stunde früher als sonst. Insgesamt passen etwa 400 Besucher auf das Gelände. Eine Anmeldung ist notwendig, genauso wie zu allen anderen Weihnachtsgottesdiensten in den Gemeinden der ­Pfarrei.
Es gelten alle Pläne für die Advents- und Weihnachtszeit immer unter Vorbehalt mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie. Was aus jetziger Sicht feststehe, seien die Wortgottesdienste in den Gemeinden (Weihnachtslob).
Für die Adventszeit ist in der Pfarrei ein coronasicheres Angebot in Vorbereitung: kleine Videoimpulse in der Adventszeit. An jedem Adventssonntag gibt ein Mitglied des Pastoralteams der Pfarrei einen Tagesimpuls. Der erste Impuls am ersten Adventssonntag ist auf dem Youtube-Kanal der Pfarrei zu finden (in dem Portal unter „pp herbede“). Danach folgen an den Werktagen außerdem kleine Videogottesdienste mit reduzierten Bildern, ein bis zwei Liedern, der Tageslesung und einem kurzen Gedanken. „Eine Gelegenheit zum Besinnen und Zur-Ruhe-Kommen“, sagt Pastoralreferent Bernd Fallbrügge, für das er und Pastor Wieland Schmidt Videos aufgezeichnet haben. Neben den Gottesdienstfeiern gibt es in den Gemeinden jede Menge andere Angebote. „Alle Kirchen werden an Heiligabend ab 9 Uhr geöffnet sein. So kann jeder sich zum Gebet dort einfinden oder die Krippe betrachten“, sagt Pfarrer Holger Schmitz.