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Titelverteidigung gelungen

Die ersten diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Ringen mit der Altersklasse U17 waren spannende Wettkämpfe...

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Mika Labes

Während der Freistil-Wettbewerb in Werdau/Sachsen ausgetragen wurde, kämpften die „Klassiker“ im nordbadischen Reilingen. Und dort war auch das KSV-Talent Mika Labes am Start, um den seinen dritten DM-Titel zu erringen.
Nachdem er in den beiden Vorjahren noch in der 55 kg-Kategorie zu Hause war, hatte er sich jetzt in die 60 kg-Klasse weiterentwickelt. Und auch hier zeigte der Wittener, dass er seinen Weg geht. Denn am Ende stand die erneute Meisterschaft für Mika Labes – mit 30 jungen Athleten war die Klasse außerordentlich gut besetzt. Sechs Kämpfe hatte er zu bestreiten, sechs Siege standen auf seinem Konto, 48:1 Wertungspunkte waren die überzeugende Ausbeute! In fünf Begegnungen wurde er Sieger durch technische Überlegenheit: Wladislaw Melnikov (Adelhausen) besiegte er 11:0, Otis Genth (Apolda) 9:0, Maxim Mollenhauer (Frankfurt/O.) 8:0, Henry Schmidt (Gelenau) 8:0 und Philipp Friedrich (Hüttigweiler) 9:0.
Sicherer Kampfgewinn
Damit hatte der KSV-Ringer das Finale erreicht, das ihn – wie im Januar beim Sichtungsturnier des Deutschen Ringer-Bundes – gegen den Reilingen Christiano Liebzeit führte. Den hatte er seinerzeit nach Punkten bezwungen – und auch jetzt setzte er sich erneut durch. Der Lokalmatador hatte natürlich im letzten Kampf der Veranstaltung das heimische Publikum auf seiner Seite, doch Labes bot eine starke kämpferische Leistung. Von Trainer Mirko Englich gut eingestellt, siegte Ende zwar relativ knapp, dennoch hoch verdient mit 3:1 Punkten. „Es hört sich eng an – Mika hatte den Kampf aber unter Kontrolle und am Ende sicher gewonnen“, meinte dann auch der stolze Trainer. Dabei sah er seinen Schützling noch benachteiligt, weil eine Strafe wegen Regelverstoßes des Kontrahenten zwar von Mattenleiter und Punktrichter angezeigt, von der Mattenpräsidentin aber nicht bestätigt wurde. Dennoch langte es am Ende zum Sieg, als Mika Labes einen Konter setzen und damit das Finale für sich entscheiden konnte.