Experten informieren in einem Vortrag über wichtige Dinge, die man beachten sollte.
Am Mittwoch, 25. Februar, 18 Uhr, gibt es einen neuen Termin aus der Reihe „med in Hattingen: Gesundheitsforen“. Es geht diesmal um das Thema „Lebenswert zu Hause älter werden“. Es referieren: Prof. Dr. med. Herbert-Hans Rusche, Praxis für Allgemeinmedizin, und Dr. med. Andre Sander, Evangelisches Krankenhaus Hattingen. Die Veranstaltung findet statt im Veranstaltungsraum der VHS, Bahnhofstraße 18a in Hattingen, Annelies Café, ev. Gemeindezentrum Augustastraße. Eine Anmeldung zum Termin ist über die Volkshochschule unter 02324/204-3513 (-3512 oder -3511) erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
„Lebenswert zu Hause älter werden“ bedeutet, die eigenen vier Wände durch Barrierefreiheit und smarte Anpassungen (z.B. rutschfeste Böden, umgestellte Möbel) sicherer zu machen und gleichzeitig durch soziale Kontakte, ambulante Pflegedienste, Nachbarschaftshilfe und lokale Angebote (z.B. Quartiersbüros, Tageskliniken) ein unterstützendes Netzwerk aufzubauen, das Selbstbestimmung und Teilhabe bis ins hohe Alter ermöglicht. Der Schlüssel liegt in der Kombination von Wohnraumanpassung, guter Organisation und sozialer Einbindung, um Isolation zu vermeiden.
Ein großes Problem im Alter sind Stürze. Ältere Menschen zeichnen sich oft durch eine Gangunsicherheit aus und haben Probleme mit Gleichgewicht und Koordination. Kommen dann noch Stolperfallen hinzu, steigt das Risiko für Stürze deutlich. Da wird dann auch der geliebte Teppich zur Stolperfalle. Manchmal verbessern auch einfache Hilfsmittel die Situation. Beispielsweise hilft in der Dusche nicht nur ein rutschfester Bodenbelag, auch ein Duschhocker kann dafür sorgen, dass man sich sicherer fühlt, weil man sich während des Duschvorgangs hinsetzen kann.
Neben den räumlichen Anpassungen gehört auch die Organisation der sozialen Kontakte dazu. Neben der Familie sind es Freunde oder Nachbarn, die helfen können – zum Beispiel beim Wechseln einer Glühbirne oder kleinen Erledigungen. Vielleicht hat auch jemand Zeit und Lust auf einen kleinen Spaziergang? Wer nicht mehr in der Lage ist, seine tägliche Hygiene selbstbestimmt durchzuführen, bekommt Hilfe über die ambulante Pflege. Frühzeitig sollte man sich über Hilfsangebote informieren. Der Vortrag der beiden Experten zeigt auf, was wichtig ist. Ansprechpartner in den Städten sind auch die Seniorenbüros.
KONTAKT:
Seniorenbüro Stadt Hattingen, Hüttenstraße 45, Telefon 02324/204-5520,-5519, -5511; Fax 02324/2045529; E-Mail t.meis@hattingen.de.
Seniorenbüro Stadt Sprockhövel, Hauptstraße 44, Telefon 02339/917-311, -318; Fax 02339/917300; E-Mail seniorenbuero@sprockhoevel.de.
Seniorenbüro Stadt Witten, Rathaus, Marktstraße 16, Telefon 02302/ 581-5077, -5079, -5076, -5075, -5078, 5080; Fax 02302/5815098; E-Mail senioren@stadt-witten.de.
Von Dr. Anja Pielorz