Witten

Stadtparlament stimmt geänderter Flächennutzung zu

In Rüdinghausen wird gebaut. Das Büro Sebralla Architekten hat den Auftrag für den Neubau des Rewe Marktes Kesper & Rode bekommen...

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So würde der Neubau REWE Kesper aussehen.

In Rüdinghausen wird gebaut. Das Büro Sebralla Architekten hat den Auftrag für den Neubau des Rewe Marktes Kesper & Rode bekommen, welcher direkt hinter dem jetzigen Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße entstehen soll. Der Neubau ist mit 1400 m2 ca. 500 m2 größer als der alte Markt. Dieser soll im Übrigen als Getränkemarkt weiter genutzt werden.

Die eindeutige Mehrheit stimmte in der jüngsten Sitzung des Stadtparlamentes dem geänderten Flächennutzungsplan und der Aufstellung eines Bebauungsplans zu – das bedeutet, der Rewe Markt Kesper & Rode darf sich vergrößern. Ganze 1400 m2 Verkaufsfläche soll der neugebaute Markt haben. „Wir benötigen den Platz auch, um unser Sortiment erweitern zu können“, so Julia Rode, die zusammen mit Ihrem Bruder Tobias Kesper Geschäftsführerin ist. Vor allem sollen mehr regionale sowie Bio-Produkte mit in das Sortiment aufgenommen werden. „In den letzten Jahren gab es hier einen starken Zuwachs an jungen Familien - da ist die Nachfrage ziemlich gestiegen.“ Außerdem genüge der alte Markt nicht mehr den heutigen Ansprüchen im Hinblick auf die Vielfalt des Warensortiments und dessen Präsentation. Aber auch Lager- und Parkflächen seien nicht mehr zeitgemäß. Der Kritik der Linken, dass die Bebauung des Grabelandes wichtige Grünflächen schrumpfen lasse, wollen die Geschwister mit einer Begrünung des Daches und einer Bepflanzung des großen Parkplatzes entgegenwirken. Dass der Neubau eine wichtige Bedeutung für die Nahversorgung hat und somit ein Gewinn für alle Menschen ist, darüber waren die Mitglieder des Parlaments sich weitestgehend einig. Mit den ersten Vorarbeiten wurde auch schon begonnen, berichtet das Büro Sebralla Architekten. So habe der Kampfmittelräumdienst schon grünes Licht gegeben; die Untersuchung auf mögliche Bergbauschäden folgt.