Natur/Garten

Prächtiger Pflanzenwuchs

Beim Gießen ein paar Grundregeln beachten...

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Große rechteckige Gartenflächen lassen sich am besten mit einem „Viereck-Regner“ bewässern. Kindern bietet das Gerät außerdem jede Menge Wasserspaß: An heißen Tagen können sie durch die Wasserstrahlen springen und sich dabei angenehm erfrischen.

Vom professionellen Bewässerungssystem bis hin zur Plastikflasche auf dem Kopf – wer beim Gießen ein paar Grundregeln beachtet, kann sich auch in den Sommermonaten über prächtigen Pflanzenwuchs freuen.
Weil es an Bewässerung während der warmen Jahreszeit oftmals mangelt, sollte für jeden Hobbygärtner regelmäßiges Gießen eine Selbstverständlichkeit sein. Doch was tun, wenn der zweiwöchige Sommerurlaub ansteht und auch der Nachbar nicht zum Gießen kommt?
Schon bevor das eigentliche Gießen beginnt, ist ein Punkt von großer Bedeutung: Jede Pflanze muss an den richtigen Standort. So lieben Sommerblumen wie beispielsweise Margeriten die pralle Sonne, während die Pantoffelblume nur im Halbschatten überlebt. Ist die Vorarbeit geleistet, geht es ans Gießen: Zunächst sollte man mit Kanne oder Gartenschlauch möglichst immer die Erde treffen. Das spart einerseits Wasser, andererseits soll dadurch vermieden werden, dass begossene Blätter in der Mittagshitze Verbrennungen erleiden.

Kleiner Graben um die Pflanze
Ein kleiner Graben um die Pflanze spart ebenfalls Wasser, da die Feuchtigkeit besser ins Erdreich eindringen kann. Daneben ist es sinnvoll, Pflanzen mit hohem Wasserbedarf – dazu gehört alle Gemüsesorten – nebeneinanderzusetzen, da man auf diese Weise gezielt mehr gießen kann, während man andere Gewächse nicht „ertränkt“.
Ferner spart eine Regentonne dem Gartenbesitzer nicht nur eine Menge Geld: Das Regenwasser ist zudem weniger hart als Wasser aus der Leitung, wovon auch die Pflanzen profitieren. Da im Sommer tagsüber große Wassermengen verdunsten, ist es ratsam, das Gießen in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend zu erledigen.
Wer keine „Urlaubsvertretung“ fürs Gießen findet, kann sich schnell und bequem sein eigenes Bewässerungssystem für Kübelpflanzen und Balkonkästen bauen. Alles, was man dazu braucht, ist eine Plastik-Flasche – am besten mit 1,5 Liter Fassungsvolumen.

Kopfüber in die Erde
Dabei wird der Hals der gefüllten Flasche kopfüber in die Erde gesteckt, sodass das Gießwasser nach und nach ins Erdreich abgegeben wird. Dieser Mechanismus tritt allerdings erst ein, wenn der Boden mit ausreichend Feuchtigkeit getränkt ist, das heißt nach der ersten aufgebrauchten Flasche. Je nach Temperatur und Größe der Pflanze reicht diese Bewässerungsmethode für rund zehn Tage.tdx