Sprockhövel

Neues Kommandofahrzeug für das DRK Sprockhövel

Der DRK Ortsverein Sprockhövel bekam für seine Arbeit jetzt großzügige Unterstützung. Die Sparkassenstiftung und das Autohaus Kohlmann halfen bei der Umsetzung, ein neues Kommandofahrzeug anzuschaffen. Warum das wichtig ist, erklärt Lutz Heuser.

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Das Rote Kreuz hilft Menschen national und international in verschiedenen Notlagen – von Naturkatastrophen über bewaffnete Konflikte bis hin zu Festen aller Art – das Rote Kreuz ist mit seiner Hilfe vor Ort. Dafür ist die passende Ausrüstung wichtig.
Bei der Kreisleitstelle im Ennepe-Ruhr-Kreis laufen alle Notrufe für den EN-Kreis über die 112 zusammen. Je nach Notlage werden von dort Feuerwehr und Rettungsdienste alarmiert. „Die Einsatzgebiete können völlig unterschiedlich sein und müssen auch nicht im EN-Kreis liegen“, sagt DRK-Mitarbeiter Marc Friedrich. Beim DRK Sprockhövel ist ein Bundesfahrzeug für den Einsatz stationiert, außerdem gibt es zwei Mannschaftstransportwagen und – neu – einen Kommandowagen. Der ersetzt das vorherige Fahrzeug. „Unser Altwagen hatte schon etliche Kilometer hinter sich gebracht. Außerdem gab es hohe Betriebskosten. Daher haben wir uns entschlossen, den Wagen zu verkaufen und uns gleichzeitig an die Sparkassenstiftung Sprockhövel gewandt mit der Bitte, uns finanziell zu unterstützen. Der Erlös durch den Verkauf, Eigenmittel, 5.000 Euro von der Sparkassenstiftung sowie ein gutes Angebot vom Autohaus Kohlmann haben zu der erfolgreichen Anschaffung geführt“, erklären Lutz Heuser und Willibald Limberg, Vorsitzende des DRK Sprockhövel. Jetzt gehört ein weißer Nissan Qashqai zum Fuhrpark des Ortsvereines. „In der Regel ist der Wagen mit oder ohne Sondersignal im Einsatz, wenn Führungskräfte Gefahrenlagen sondieren müssen. Sie sind verantwortlich für Entscheidungen im Hinblick auf die Mannschaftsstärke im Einsatz, aber auch für Materialanforderungen – von der Technik bis hin zur Versorgung“, erklärt Lutz Heuser. „Wir sind froh, das neue Fahrzeug in unserem Einsatz zu haben. Im Ernstfall müssen wir schnell und effizient reagieren – da hilft uns moderne Technik in jeder Form. Natürlich freuen wir uns sehr darüber, dass wir bei örtlichen Sponsoren und Stiftungen Hilfe finden, die diese Anschaffungen möglich machen. Das zeigt uns auch, dass unsere Arbeit, die von haupt- und ehrenamtlichen Kräften für die Gemeinschaft geleistet wird, ihre Wertschätzung erfährt.“
Gerade für die ehrenamtlichen Kräfte, die sich in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen, ist das ein wichtiges Zeichen. Neben der Ausbildung in Erster Hilfe, den Rotkreuzgrundlagen, sanitäts-, betreuungs- und allgemeinen technischen Kenntnissen haben manche DRK-Ehrenamtler auch eine Ausbildung im Bereich Küche und Hygiene, wenn sie beispielsweise in der Sprockhöveler DRK-Verpflegungseinheit zum Einsatz kommen. Viele ehrenamtliche Helfer absolvieren die Ausbildung neben ihrem Beruf. Gemeinsam ist allen der Wunsch, einen Teil ihrer Freizeit der Mitmenschlichkeit zu widmen. „Jetzt wünschen wir uns noch eine Mobile Einsatzzentrale. Wir hatten früher so ein Fahrzeug, doch es wurde im Rahmen unserer Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik 2015 so stark beansprucht, dass wir es nicht mehr im Dienst haben. Hier einen Ersatz anzuschaffen, ist unser nächstes Projekt“, so Lutz Heuser.