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Witten

Neubau Otto-Schott-Gesamtschule: Sieger steht fest

Im November 2024 ist für den Neubau der Otto-Schott-Gesamtschule ein Architekturwettbewerb gestartet.

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v.li.: Stadtbaurat Stefan Rommelfanger, Prof. Hartmut Welters, Schuldezernentin Ann Kathrin Frede, Bürgermeister Lars König, Schulleiter Dr. Andreas Stephan, Architekt und Wettbewerbssieger Oliver Braun (a+r Architekten, Stuttgart).

Aktuell hat die OSG seit dem Schuljahr 2022/23 ihren Übergangsstandort im Gebäude der ehemaligen Overbergschule/Rhienscher Berg. Insgesamt gab es 131 Bewerbungen, aus denen die Stadt Witten die Wettbewerbsteilnehmer auswählen konnte. Der Siegerentwurf steht fest!
Schulleiter Dr. Andreas Stephan führt zum Thema Neubau aus: „Eine moderne Schule braucht Lern-Landschaften. Sie muss Raum – auch architektonisch – für unterschiedliche Anforderungen geben.“ Vorbei sind die Zeiten, als Klassenräume an langen Fluren aufgereiht waren. Dr. Stephan: „Ein Schulneubau ist unheimlich komplex. Deshalb ist es toll, dass auch die Wünsche der Kinder – die wollten eine ‚Schule zum Leben‘- eingeflossen sind.“ Architekt Oliver Braun vom Wettbewerbssieger a+r Architekten (Stuttgart) beschreibt es so: „Eine Schule braucht immer ein Herz, wo sich die Kinder treffen. Zusammen mit den drei Lernhäusern ist innere und äußere Aufenthaltsqualität enorm wichtig in einer Ganztagsschule.“ Und diese Schule freut sich schon heute auf ihre Zukunft, ebenso wie Schuldezernentin Ann Kathrin Frede: „Ich habe bei Ihnen eine ganz große Leidenschaft gesehen, diese Schule zu gestalten. Das wird eine tolle Sache!“

Architekturwettbewerb abgeschlossen: Wie geht es weiter?
Das Sach- und Fachpreisgericht kam anhand einer Bewertungsmatrix zu der Juryentscheidung, welcher Entwurf welchen Platz belegt. Mit den ausgewählten Entwürfen können nun alle notwendigen Vorbereitungen für die Neubaumaßnahme beginnen: Bevor die erste Schüppe Erde frühestens Anfang 2028 bewegt wird, werden Fragen der Kosten- und Finanzierung intensiv erörtert, denn die Zahlen der Wirtschaftlichkeitsberechnung (2022) müssen nach Krisen und Baupreissteigerungen neu kalkuliert werden. Dann braucht es im Sommer 2025 einen Grundsatzbeschluss des Stadtrats zum weiteren Vorgehen. Im Anschluss daran wird die Planung weitergeführt, bis dann im 3. Quartal 2026 ein politischer Baubeschluss gefasst werden könnte. Danach ginge es in die Vergabe (Dezember 2026). Das Jahr 2027 würde für den Abriss des Bestandsgebäudes (2. Hälfte 2027) gebraucht. Die Fertigstellung der neuen Schule ist für 2030 geplant.
Eine Machbarkeitsstudie in 2022 blickte auf den Standort der Otto-Schott-Realschule mitsamt Viehmarkt-Sporthalle(n). Ergebnis: Ein Abriss des bestehenden Schulgebäudes und ein Neubau am Standort sind die wirtschaftlichste Option. Mit dem Schulbau- und -sanierungsprogramm 2022-2032 hatte der Rat die Weichen für den Beschluss zum Neubau der Gesamtschule gestellt. 2024 lief im Hintergrund alles Notwendige für den Architekturwettbewerb: für Wittens dritte Gesamtschule, die als vierzügige Schule in einem Neubau die Bildungslandschaft in Witten bereichern soll. Quelle: lk