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Witten

Mit Tafelmusik in eine laue Sommernacht

Die Erleichterung und Freude der Wittener über ihre 15. Tafelmusik war in diesem Jahr deutlich zu spüren.

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Eingeladen vom Stadtmarketing Witten waren rund tausend Menschen zum Berliner Platz gekommen, hatten sich an einen der 60 Tische gesetzt oder sich das bunte Treiben bei einem Spaziergang angeschaut. Petrus spielte mit und schickte sommerlich-warme Temperaturen.

Endlich mal wieder viele Menschen, lautes Lachen und Musik in der Innenstadt. „So schön, dass wir uns nach Corona heute wiedersehen. Man merkt, dass die Leute das mal unbedingt wieder brauchen“, freuten sich auch Martin und Inge-Lore aus Herbede. Beide nehmen, wenn sie können und dürfen, jedes Jahr zusammen mit ihren Freunden und Bekannten an einem der vielen Tische Platz. Rund 60 Tische hatte das Stadtmarketing zur Verfügung gestellt – eigenes Mobiliar mitzubringen war aus Sicherheits- und Planungsgründen in diesem Jahr nicht erlaubt. Eigene Verpflegung von Muffins, Kartoffelsalat mit Frikadellen bis zu Saft, Bier, Sekt und Modegetränk Lillet sowie eigener Deko dagegen schon. Natürlich gab die umliegende Gastronomie auch gerne Getränke und Speisen ab. Um 17 Uhr der Auftakt, die ersten bunten Gruppen nahmen gerne Platz.

Wittener Künstler sorgten für Tafelmusik
Nicht nur Petrus spielte mit, sondern auch eine Reihe Wittener Künstler, die für die musikalische Unterhaltung sorgte. Wieder mit von der Partie Ruhr-Piper Björn Frauendienst, der sich bei der letzten Tafelmusik 2019 auch nicht von Regen abhalten ließ. Boogie-Woogie Pianist Jörg Hegemann und Singer-Songwriter Nils-Christopher ernteten großen Beifall wie auch Elvis-Interpret Shaky Everett, dessen Musik vor der Stadtgalerie gleich in die Beine der Gäste ging und den Platz zu einem Tanzboden verwandelte. Wenig weiter hatte eine kleine Gruppe um „Vato“ Helmut Heemann ihre Instrumente mitgebracht und spielte offensichtlich mit großer Freude auf.
„Tolles Wetter, tolle Stimmung“, freute sich auch Karsten Zierdt, der als Leiter Veranstaltungen & Märkte für das Gelingen der Tafelmusik verantwortlich zeichnete. Schon zu Beginn, so seine Beobachtung, waren alle Tische zwischen Berliner Platz und Stadtgalerie gut besetzt. Hinzu kamen unzählige Besucher, ein ständiges Kommen, Verweilen und Gehen. Das Ende der geselligen Tafelmusik war für 22 Uhr festgelegt. Der Standort selbst wechselt alle zwei Jahre, sodass im nächsten Jahr die Ruhrstraße Gastgeber für die 16. Auflage der Wittener Tafelmusik ist.dx