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Lumagica Hattingen - ein Lichterfest für die Seele

Auf der LWL-Industriegelände Henrichshütte öffnete der Lichterpark am 13. November seine Tür.

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150 Jahre lang wurde auf der Henrichshütte Hattingen Eisen und Stahl erzeugt, geschmiedet und gewalzt, ehe der Betrieb 1987 endgültig stillgelegt und teilweise in ein Industriemuseum umfunktioniert wurde. Das ehemalige „Land des Feuers“ erstrahlt in einem völlig anderen Licht, wenn die Lichtkünstler von MK Illumination mit ihrem LUMAGICA Lichter-Park das Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen in eine phantastische Zauberwelt verwandeln. Vom 13. November 2021 bis 9. Januar 2022 können Besucher auf einem rund 1,5 km langen Licht-Parcours durch unterschiedliche Themenbereiche flanieren, die an die Industriegeschichte der Henrichshütte anknüpfen. Begleitet werden sie dabei von 300.000 LED-Lichtern, die in rund 250 Objekten verbaut wurden.

Ein magisches Erlebnis
„MK Illumination wurde 1996 in Innsbruck gegründet. Mit den Lichterparks haben wir 2018 in Hückelhoven begonnen. Mittlerweile sind sie weltweit zu sehen. Das Besondere: Wir sind keine Tourneeproduktion, die immer die gleichen Objekte zeigt. Wir bauen die Figuren je nach Standort zusammen und erzählen mit ihrem Licht die Geschichte des Ortes”, erklärt Sebastian Bau, Head of Special Event Projects.
Nachdem sich Karl-Heinz-König, Leiter Business Development Deutschland MK Illumination, gemeinsam mit Hattingen Marketing-Chef Georg Hartmann das ehemalige Hütten- und heutige Museumsgelände angesehen hatte, war er begeistert von der Kulisse für sein Lichterprojekt. Bei Museumsleiter Robert Laube stieß die Idee auf offene Ohren - zumal die Zusammenarbeit langfristig sein soll. Der Lichterpark wird also nach der Premiere auch in den kommenden Jahren jeweils in neuer Form auf dem Außengelände des LWL-Industriemuseums zu sehen sein.
Zu bestaunen gibt es eine Menge: Zum Beispiel den riesigen Drachen, Bestandteil des Hattinger Stadtwappens. Oder Lokomotive, Pandabär und zahlreiche Figuren. Sie alle erzählen mit ihrem Licht die Geschichte der Hütte, eine Story von Eisen und Stahl. Ein achtköpfiges Montageteam hat zwei Wochen gewerkelt, bevor alles genauso leuchtet, wie es sich die kreativen Köpfe erdacht haben.
Der Panda in der chinesischen Ecke steht dabei für den Ausverkauf einiger Stahlkolosse nach China. Beleuchtete Figuren wie Carl Roth, ehemaliger Hüttenmeister, oder Unternehmerfrau Sophie Henschel vom Lokomotiv- und Maschinenbaukonzern Henschel und Käufer der Henrichshütte, lassen eine vergangene Zeit auferstehen. Gern kann man die LED-Figuren berühren, sich neben Sophie Henschel auf die Bank setzen oder beim Segelschiff interaktiv sogar den Verlauf der Ruhr verändern - in Anlehnung an die Ruhrverlegung für die Henrichshütte. Auch ein Musikstück wurde eigens für die Veranstaltung komponiert.
Unterstützer der Idee war auch das Reschop-Carré. Centermanager Jörg Waldrich arbeitet seit vielen Jahren mit MK Illumination zusammen - deshalb stehen im Carré-Foyer auch beleuchtete Flügel als Hinweis auf die kommende Veranstaltung. „Gerade die Kombination von Weihnachtsmarkt und Lumagica sind zwei magische Veranstaltungen, die Licht in der dunklen Jahreszeit geben”, findet Marketingchef Georg Hartmann.
Geöffnet hat Lumagica täglich außer Heiligabend und Silvester mit jeweils halbstündigen Einlassfenstern vom 13. November bis zum 9. Januar zwischen 17 und 22 Uhr. Eintritt: Erwachsene ab 15 Euro, Kinder ab sechs Euro. Es gibt Family Card und Gruppenermäßigung. Es gelten die Regeln der aktuellen Coronaschutzverordnung. Auf dem Freigelände gibt es keine Maskenpflicht. anja
Info: www.lumagica.com