Die Spielfläche am Vinckenbrink ist in die Jahre gekommen...
Franka Rath und Jana Bergner von der Jugendförderung sammeln Ideen für den Spielplatz am Vinckenbrink.
Der große Platz bietet viel Potenzial für Klettergerüst, Wippe und Rutsche. Noch in diesem Jahr ist der Umbau der Fläche geplant. Doch nicht nur in der Innenstadt soll sich was tun. Auch in Blankenstein stehen die Spielplätze an der Laubergasse und am Schulhof Alt-Blankenstein in den kommenden Jahren auf der To-do-Liste. Die städtische Abteilung Jugendförderung, Jugendkultur möchte Familien, Kinder und Jugendliche aktiv in den Prozess mit einbinden und hat eine Online-Umfrage für den Spielplatz Vinckenbrink gestartet. Interessierte können das niederschwellige Angebot nutzen, um ihre Interessen und Vorstellungen aus verschiedenen Kategorien auszuwählen. In Blankenstein fand zuletzt auch ein Ideenaustausch im Stadtmuseum Blankenstein statt.
„Wir freuen uns über jede Beteiligung, schließlich wollen wir die Flächen möglichst nach den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gestalten, denn sie sollen die Spielplätze nach Fertigstellung ja auch mit Leben füllen“, so Franka Rath von der Jugendförderung. Die Fläche am Vinckenbrink soll sowohl für Kinder im Grundschulalter als auch für Jugendliche gestaltet werden. „Wir möchten den Jugendlichen nahe der Innenstadt eine attraktive Aufenthaltsmöglichkeit bieten, die sich aber gut mit den Bedürfnissen von älteren Kindern kombinieren lässt. Wir sind gespannt welche Ideen da zusammenkommen“, sagt Franka Rath. Grundlage für die Neugestaltung des Spielplatzes ist der sogenannte Spielflächennutzungsplan. „Wir bewerten unter anderem den Zustand der vorhandenen Spielplätze und setzen entsprechende Maßnahmen um, wie es im vergangenen Jahr am Rebhuhnweg der Fall war“, erklärt Jana Bergner, die ebenfalls für die Jugendförderung arbeitet.
In Blankenstein soll die aktuell zurückgebaute Fläche in der Laubergasse wieder attraktiv für die Kleinsten gestaltet werden. Auch der Grundschulhof Alt-Blankenstein soll wieder eine willkommene Abwechslung für die Schülerinnen und Schüler darstellen. Dieser bietet momentan als einzige Attraktion eine Kletterspinne. Die Spielflächen in Blankenstein werden über die Städtebauförderung im Rahmen der Förderlinie „Lebendige Zentren“ bezuschusst. Die Bagger sollen hier frühstens ab 2028 rollen. Um den Förderantrag stellen zu können, ist die Bürgerbeteiligung aber Grundlage. „Die Plätze bieten viel Potenzial. Wir freuen uns auf dem gemeinsamen Ideenaustausch und sind gespannt auf die Ergebnisse“ so die beiden städtischen Mitarbeiterinnen.
Die Online-Beteiligung läuft noch bis Sonntag, 2. März. Der Link ist auf der Homepage der Stadt Hattingen unter www.hattingen.de zu finden.