Der Hydraulikprodukthersteller hat im April den Grundstein gelegt und wächst weiter. Er vergrößert sein Areal demnächst noch mehr.
Vertreter von der Stadt, von Hytorc und von Goldbeck freuen sich.
2025 wurden zwei städtische Gewerbegrundstücke im Industriegebiet Tackenberg/Am Hilgenstock an die Firma Hytorc Technologies veräußert – ein renommierter Hersteller von hochwertigen Hydraulikprodukten. Die Grundstücke umfassen eine Fläche von etwa 9830 Quadratmetern, darauf entstehen ein zusätzliches Fertigungszentrums sowie moderne Büroarbeitsplätze. Mitte April fand die Grundsteinlegung statt.
Die Sprockhöveler Niederlassung des US-amerikanischen Familienbetriebs befindet sich an der Kleinbeckstraße. Für die Nutzung der neuen Flächen investiert die Firma 20 Millionen Euro. Die Erschließung des Gewerbegebiets wurde im Jahr 2023 von der Stadt Sprockhövel gestartet, im Sommer 2025 wurden die Verträge zwischen Stadt und Unternehmen unterschrieben und so konnte der Bauauftrag von Hytorc an das Unternehmen Goldbeck erteilt werden. Baustart war im März, nach Ostern wurden die ersten großen Stützen aufgestellt.
Sprockhövels Bürgermeisterin Sabine Noll freut sich über die schnellen Fortschritte und das Bekenntnis der Firma zur Stadt. „Da wir frühzeitig mit der Erschließung begonnen haben, konnten wir so schnell das Grundstück anbieten“, sagt sie und spricht gleichzeitig von einem „Premium-Gewerbegebiet“, das bald insgesamt vier Gewerbeflächen aufweisen wird. Bis Ende dieses Jahres wird auf der ersten die etwa 4000 Quadratmeter große Produktionshalle entstehen – mit Blick aufs Grüne. „Wir haben für Dezember schon Maschinen bestellt“, zeigt sich Geschäftsführer Thomas Heitmann zuversichtlich. Das Unternehmen mit 140 Mitarbeitenden plant noch ein Gebäude mit 4000 Quadratmetern. Niels Weißenberg, Geschäftsführer von Goldbeck, sagt: „Hier wurde ein Stein gelegt, der Neues schafft – architektonisch, baulich und wirtschaftlich für die Stadt.“ Es sei ein Beleg, dass es noch den Mittelstand gibt, der an seinen Standort glaubt. Mit einem Gebäude mit weniger Beton und viel Nachhaltigkeit.
Von Hendrik Steimann