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Witten

Heimatfreunde Stockum/Düren haben neues Zuhause

Größere Räumlichkeiten in der ehemaligen Buchhandlung Gronau.

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Haben sich um den Umzug gekümmert: Karoline Robbert, Gisela Hartwig und Wolfgang Lippert (von links). Drehorgel-Spieler Bernhard Benjamin sorgte für die musikalische Untermalung.

Aus dem Heimatstübchen ausgezogen: Statt 16 Quadratmeter haben die Heimatfreunde Stockum/Düren nun 60 Quadratmeter. In den ehemaligen Räumen der Buchhandlung Gronau an der Hörder Straße 340 haben sie nun ein neues Domizil gefunden. „Dort haben wir mehr Platz und in der Mitte unseres Dorfes auch neue Perspektiven“, ist sich der Vorstand sicher.
Zuvor haben nicht nur die Vereinsmitglieder viel Arbeit am neuen Standort investiert. Gudrun Gronau hat viel Mühe in die Räumlichkeiten gesteckt, damit die Heimtfreunde einen guten Start haben. So gibt es beispielsweise auch einen Bücherschrank. „Wir wollen hier zu einem Austausch anregen“, erklärt Archivarin Karoline Robbert. „Wer möchte, kann Bücher bringen, tauschen oder auch einfach zum Lesen abholen.“
An der Hörder Straße 340 stehen den rund 200 Mitgliedern nun auch zwei große Schaufenster zur Verfügung. Diese werden immer wieder umgestaltet und sollen die Stockumer erfreuen. Momentan ist die Puppensammlung von Monika Marciniak zu sehen. „Wir sind weiterhin jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr vor Ort und freuen uns über regen Besuch“, betont Karoline Robbert. „Wir laden alle Stockumer und alle an der Heimatforschung interessierten Mitbürger ein.“ Das Motto lautet weiterhin „Altes bewahren, Traditionen hegen, Kontakte pflegen und sich dem Neuen nicht verschließen“.
So wollen die Verantwortlichen einen neuen Treffpunkt etablieren, der zum Lesen und Klönen einlädt. Robbert: „Wir haben uns in unserem Alten Heimatstübchen immer wohl gefühlt, hier haben wir nun aber mehr Platz.“
Und das zeigte sich schon bei der Einweihung der neuen Heimat: Für Unterhaltung sorgte Bernhard Benjamin an der Drehorgel, während die Gäste die neuen Räumlichkeiten genau unter die Lupe nahmen – und sich sehr zufrieden zeigten.