Kunst, Blumen und Kulinarisches...
Vom 10. bis 12. April lädt die Innenstadt von Hattingen wieder zum beliebten Hattinger Frühlingsfest ein. Die gesamte City verwandelt sich an diesem Wochenende in eine bunte Erlebnismeile voller Kreativität, Genuss und Frühlingsstimmung. Das Fest läuft am Freitag und Samstag in der Zeit von 12 bis 20 Uhr und am Sonntag in der Zeit von 12 bis 19 Uhr.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Kunsthandwerkermarkt, der traditionell im St.-Georgsviertel stattfindet. Hier präsentieren regionale und überregionale Aussteller liebevoll gefertigte Unikate – von Schmuck und Deko über Textilien bis hin zu kleinen Geschenkideen. Ein Stück weiter auf dem Platz am Bügeleisenhaus finden die Besucherinnen und Besucher den holländischen Markt.
Im Krämersdorf wird es wieder eine Schlemmermeile mit regionalen und intertionalen Köstlichkeiten geben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Ob süß oder herzhaft, klassisch oder kreativ – alle Hungrigen dürfen sich auf vielfältige kulinarische Genüsse und gemütliche Genussmomente freuen. Neu dabei ist Veggie-Foods – ein junges Start-up aus Hagen mit handgemachten veganen Spezialitäten. Auf dem Untermarkt gibt‘s zudem Erdbeeren und Spargel von der Gemüsescheune aus Elfringhausen. Auch auf dem Platz am Steinhagen gibt es etwas Neues: Den Wiegenbräu-Biergarten mit Straßenmusik und Aktionen – er ist am Freitag und Samstag sogar bis 22 Uhr geöffnet.
Passend zum Start in die warme Jahreszeit begeistert außerdem ein farbenfroher Blumenmarkt mit frischen Pflanzen, Blüten und Inspirationen für Balkon, Garten und Zuhause. Dieser öffnet nur am Samstag und Sonntag in der Innenstadt.
Am dritten Tag des Frühlingsfestes lädt zusätzlich der verkaufsoffene Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum entspannten Bummeln und Shoppen in der Innenstadt ein. Viele Geschäfte öffnen ihre Türen und verbinden das Einkaufserlebnis mit dem besonderen Flair des Festes. Es ist der perfekte Anlass, die Innenstadt neu zu entdecken, den Frühling zu feiern und ein paar unbeschwerte Stunden mit Familie und Freunden zu verbringen.
Lange Markttradition
Die alte Hansestadt Hattingen blickt übrigens auf eine lange Markttradition zurück. So gingen in sehr frühen Zeiten die Kaufleute in Kneipen. Dort traf man Menschen, die Geld hatten, um etwas zu kaufen. Im Juni 1359 gibt es die erstmalige Erwähnung eines Marktes in Hattingen. Zunächst gab es die Marktrechte, dann fanden vier Jahrmärkte statt, danach wurden schließlich die Rechte der Stadtwaage und des Bierbrauens 1478 verliehen. Und mit den Märkten musste natürlich eine Überwachung geschaffen werden, sodass auch alles mit rechten Dingen zugehen konnte. Wenn es mehrere Anbieter für die gleichen Produkte gab, so mussten die Preise verhandelt werden. Und was wurde nicht alles auf einem Markt verkauft!