Sprockhövel

Genügend Fläche, barrierefrei und sofort verfügbar

Corona-Impfzentrum: EN-Kreis hat Mietvertrag für ehemaligen Aldi-Markt unterschrieben.

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Das Corona-Impfzentrum für den Ennepe-Ruhr-Kreis entsteht in einem ehemaligen Aldi-Markt in Ennepetal.

Das Corona-Impfzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises kommt nach Ennepetal: Der EN-Kreis hat jetzt den Mietvertrag für Gebäude und Außenflächen eines ehemaligen Aldi-Marktes in der Kölner Straße unterschrieben.
„Mit 1135 Quadratmetern genügend Fläche, komplett barrierefrei und sofort verfügbar“, zählt Michael Schäfer, Leiter des Krisenstabs, wesentliche Punkte für die Standortentscheidung auf. Positiv zu bewerten seien auch die Nähe zum Kreishaus und damit zu den Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die das Impfzentrum mitbetreuen werden, sowie zum Schwelmer „Helios Klinikum“ und zur Polizeiwache in Ennepetal-Büttenberg.

In gut 30 Minuten auf
„Auch Hattinger und Wittener, Herdecker und Wetteraner sind mit dem Pkw in gut 30 Minuten auf dem Parkplatz, der mit 70 Stellplätzen zudem ausreichend groß ist. Auch die Anbindung mit Bus und Bahn ist gut“, verweist Schäfer zudem auf die Erreichbarkeit. Die Fahrzeit zum Impfzentrum sei damit nahezu identisch mit der zur stationären Abstrichstelle, die zentral für alle Bürger des Kreises in Schwelm eingerichtet worden war. „Sie wurde von den Bürgern akzeptiert, jetzt gehen wir von einer vergleichbaren Reaktion aus“, sagt Michael Schäfer.
Den Standort an der L706 zwischen Schwelm und Ennepetal haben die Verantwortlichen bereits im Auge, seit erkennbar war, dass das Einrichten eines Impfzentrums als Aufgabe auf Kreisverwaltung zukommt. „Wir sind sehr froh, in der Kürze der Zeit ein passendes Objekt gefunden zu haben. Die Zusammenarbeit mit Aldi war sehr gut, unsere Fachleute konnten bei den Vor-Ort-Terminen die Erkenntnisse sammeln, die nötig sind, um aus einem Ladenlokal ein Impfzentrum werden zu lassen“, betont Michael Schäfer. Der Mietvertrag ist auf sechs Monate befristet, Verlängerungsoption inklusive. In den nächsten zwei Wochen werden sich nun Handwerker und Einrichter die Klinke in die Hand geben. Ein Messebauer sorgt für „Räume“ und Impfkabinen in der aktuell leerstehenden Halle, notwendige Technik wird Einzug halten, Büromöbel und medizinische Einrichtung werden Platz finden.

Ob Impfstoff verfügbar ist
„Die Zeit drängt, aber wir sind optimistisch, Mitte Dezember fertig zu sein. Ob wir dann beginnen, hängt davon ab, ob ein Impfstoff verfügbar ist“, sagt Schäfer. pen