Sprockhövel

„Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.“

Ulli Winkelmann im Gespräch

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Ulli Winkelmann

1972 habe ich meine Ausbildung an der Sparkasse Sprockhövel begonnen und jetzt ist nach 6 Jahren Amtszeit mein Dienst hier in der Stadtverwaltung beendet.
Jedem mit Respekt begegnen
Ich war und ich bin kein Verwaltungsfachmann, dessen höchstes Ziel es war, den Schreibtisch schnell wieder frei zu bekommen. Ich denke nicht in Hierarchien, nicht in Schubladen. Ich arbeite gern im Team, spreche gern mit Menschen. Für mich stand immer das Gespräch im Mittelpunkt. Miteinander statt übereinander reden. Sich persönlich ein Bild machen. Offen sein und jedem Gesprächspartner von der Reinigungskraft bis zum Ministerpräsidenten mit Respekt begegnen.

Was haben wir, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nicht alles in den 6 Jahren zusammen erlebt?
Herbst 2015, Hackerangriff und jetzt auch noch Corona…
Einfach kann jeder!
Ich möchte allen herzlich danken, die mich in guten und schlechten Zeiten unterstützt haben. Diese Solidarität hat mir die Kraft zum Durchhalten gegeben und die Wärme, die zum Überleben an der Stadtspitze notwendig ist, da es dort auch mal verdammt kalt werden kann. Vielen Dank auch denen, die mich auf Fehler aufmerksam machten und ihre andere Meinung fair und sachlich vorgetragen haben. Dass man es nie allen recht machen kann, ist eine Binsenweisheit.
Ohne meine Familie und ohne die große Unterstützung hier im Haus hätte ich nie im Leben das Comeback nach meinem Schlaganfall geschafft!
Herzlichen Dank!
Vergessen wir nicht, jemandem zum70sten zu gratulieren:
Herzlichen Glückwunsch – Wolfgang Niedecken von BAP!
Seine Hymne für den Coronablues Arsch huh, Zängussenander!
Als Sportmensch möchte ich mich von Ihnen und Euch mit Poldis Abschiedsworten verabschieden:
Es war mir eine Ehre! Bleibt gesund!
Angefangen habe ich mit einem Zitat von Astrid Lindgren – da fehlt noch:
„Und dann muss man ja auch noch die Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.“
Ulli Winkelmann