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Natur & Garten

Faszination im Blick: Naturfotografie von Klaus Hinnenkamp

Ev. Kirchengemeinde am Rheinischen Esel lädt ein zum Fotoabend auf der großen Leinwand.

Ein Kernbeißer

Ein Kernbeißer im heimischen Garten: ein grandioses Foto von Klaus Hinnenkamp.

Der Rüdinghauser Hobbyfotograf Klaus Hinnenkamp fotografiert und dokumentiert seit Jahren Fauna und Flora aus seiner Heimat, dem Ruhrgebiet. Am Freitag, den 17. April, wird er auf großer Leinwand einen großzügigen Einblick in seine faszinierende Sammlung der Vogel- und Insektenwelt gewähren. Aus der Perspektive seiner wertvollen Fotoobjektive gelingen ihm hinreißende Bildaufnahmen, die den Betrachter an diesem Abend in der Begegnung und Erläuterung den eigenen Blick auf die Faszination der Natur in unserer Umgebung schärfen und erweitern werden.
Dazu lädt die Ev. Kirchengemeinde am Rheinischen Esel herzlich ins Gemeindehaus Rüdinghausen, Bruneckecker Str.18 ein. Termin ist der Freitag, 17. April, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Klaus Hinnenkamp fotografiert am liebsten Vögel, Insekten und heimische Reptilien. Manche Vögel kann er vom Küchenfenster aus beobachten und natürlich auch fotografieren. Sperber, Buntspechte oder ein Kernbeißer – er hat sie schon alle vor der Linse gehabt. Und das, obwohl die gefiederten Freunde nicht selten relativ scheu sind. Aber Klaus Hinnenkamp hat Geduld und die braucht man als Tierfotograf wohl auch.
Die Liebe zur Natur hat er von seinem Vater geerbt. Der war Biologielehrer und vermittelte seinem Sohn das Faible zu Flora und Fauna.

Und den kleinen Kerl hatte er vor der Fotolinse
Wie besonders das Foto vom Kernbeißer ist, vermittelt das Fachwissen vom NABU: „Der Kernbeißer macht seinem Namen alle Ehre. Mit seinem wirklich kräftigen Schnabel kann er sogar Kirschkerne knacken. Unser größter heimischer Fink verschafft sich sein Ansehen in der Vogelwelt auch durch Raufereien. Früher wurde er auch Finkenkönig genannt. Er ist gut zu erkennen, aber auch sehr heimlich hoch in den Baumkronen unterwegs. Kernbeißer sind scheu und halten sich überwiegend in den Baumkronen auf. Das Nest bauen sie hoch oben in Laubbäumen oder in dichtem Buschwerk. Im Winter kommen sie auch gern ans Futtterhäuschen, wo sie sich energisch Zugang verschaffen. Der große Fink ruft hart „pix“ oder „zick“. Auch ein leiser, gepresster Gesang ist von ihm mit „zih“- und „zrrri“-Lauten zu hören. Er bleibt das ganze Jahr in der Heimat. 
Die Nahrung besteht aus Samen und Fruchtkernen, sehr beliebt sind Kirschkerne und Bucheckern, aber auch Insekten.
Für alle Naturliebhaber, die sich vor allem für die kleinen Lebewesen in unserer Heimat interessieren, ist der Fotoabend im Evangelischen Gemeindehaus Rüdinghausen mit Klaus Hinnenkamp ein MUSS.