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Sprockhövel

Die Nachfrage nach Wohnraum im Grünen ist riesig: Sprockhövel will weiter wachsen - und baut und plant...

Bebauungspläne sind die Grundlage dafür, wie sich das Stadtgebiet weiterentwickelt...

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Ein Blick auf die Karte geltender Bebauungspläne in Sprockhövel. Quelle: Stadt Sprockhövel

Die Stadt will wachsen: Sprockhövel will Baulücken schließen und neue Wohngebiete ausweisen. Dafür braucht es Bebauungspläne. Vom ersten Plan bis zum ersten Spatenstich vergeht oft viel Zeit. Hier die aktuellen Entwicklungen:

Einen Satzungsbeschluss gibt es zum Bebauungsgebiet „Im Beisenbruch“.
Dabei handelt es sich um eine der wenigen Flächen für eine innerstädtische bauliche Nachverdichtung. Das Gebiet liegt innerhalb des Siedlungsschwerpunktes Niedersprockhövels zwischen Hölterstraße, Glückauf-Trasse, Wuppertaler Straße (L 70) und Brinkerstraße.
Ziel der Planung ist es, auf der heutigen Ackerfläche bzw. Brachfläche Wohnbauland auszuweisen. In dem neu zu schaffenden Wohnbaugebiet soll eine dem Stadtquartier entsprechend aufgelockerte Wohnbebauung in Form von 48 Doppelbauhälften und zwei barrierefreien Wohnhäusern mit 28 Wohnungen entstehen. Damit wird auch dem demographischen Wandel Rechnung getragen. Zur Verfügung stehen Wohnflächen zwischen 55 und 158 Quadratmeter in der Kategorie Doppelhaushälfte und Eigentumswohnung. Mit der Fertigstellung durch Ten Brinke Wohnungsbau ist 2022/23 zu rechnen.
Weitere große Planungsvorhaben der Stadt warten auf den ersten Spatenstich: Dellwig, Eicker Straße und Tackenberg. Hier stehen jetzt Anregungen und Einwände der Sprockhöveler Bürgerinnen und Bürger auf dem Programm.
Beim Dellwig in Haßlinghausen waren schon vor den Plänen erste Wellen hochgeschlagen, als ein Investor vor etwa zwei Jahren mit einem Konzept für Seniorenwohnungen an der Skepsis in der Politik scheiterte. Im Kern handelt es sich um eine zurzeit unbebaute Wiese, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Altenpflegeheimes „Haus am Quell“ befindet. Der Flächennutzungsplan sieht ein Nutzungskonzept für betreutes Wohnen und Service-Wohnen im Alter vor. Es sind aber auch weitere Baumöglichkeiten für eine gemischte Nutzung möglich.
Der Bebauungsplan Tackenberg/Am Hilgenstock im südlichen Niedersprockhövel zeigt eine der wohl letzten noch unbebauten gewerblichen Flächen, die im Flächennutzungsplan der Stadt Sprockhövel ausgewiesen sind. Hier ist es das Ziel der Verwaltung, ein Gewerbegebiet zu schaffen, das Betrieben mit verschiedenen Flächenbedarfen ein Angebot macht.
Öffentlich ausgelegt wird auch der jetzt geänderte Flächennutzungsplan im Bereich Eickerstraße. Die unbebaute Fläche nördlich dieser Straße soll für Wohnbebauung (innenstadtnah und barrierefrei) eingerichtet werden – Mehrfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhäuser sind geplant. Die gegenüberliegende Grünfläche soll als Parkanlage nutzbar gemacht werden.
Planungsrecht soll auch mit dem Bebauungsplan Susewind in Haßlinghausen geschaffen werden. In der Vergangenheit war dort langjährig ein Lebensmittelmarkt angesiedelt, der seinen Standort an dieser Stelle jedoch im Jahre 2017 aufgeben musste. Das Unternehmen beabsichtigt, sich in Haßlinghausen wieder anzusiedeln. Darüber hinaus wird der Bauhof der Stadt Sprockhövel an einen anderen Standort verlagert, sodass dieser Bereich ebenfalls für eine Nachnutzung zur Verfügung steht.

Bürger können bis zum 6. Juni die Pläne im Rathaus einsehen. Eine Anmeldung unter 02339/917-220 oder per Mail an planen-umwelt@sprockhoevel.de ist nötig. Alle Pläne sind auf der Homepage abrufbar: www.sprockhoevel.de/rathaus/planen-umwelt/bebauungsplaene.anja