Natur/Garten

Bienenfreundliche Gärten

Bienen spielen im Naturkreislauf eine wichtige Rolle...

SON-GAR-Bienen.jpg

Sandbienen, Steppenbienen, Langhornbienen und natürlich Honigbienen – sie alle spielen im Naturkreislauf eine wichtige Rolle. Doch viele Honig- und Wildbienen sind mittlerweile in ihrem Überleben bedroht. Krankheitserreger wie die Varroa-Milbe, Monokulturen in der Landwirtschaft und der Klimawandel sind mögliche Ursachen. Auch wenn es schwierig ist, konkrete Lösungsansätze zu finden, kann doch jeder Einzelne mit seinem Garten, seiner Terrasse oder auch nur einer Fensterbank dazu beitragen, den Bienen und anderen Insekten Nahrung zu bieten.
Obstbäume wie der Apfel oder die Kornelkirsche, Kräuter wie Oregano, Basilikum oder Lavendel und andere Pflanzen wie Akelei, Waldbeeren oder Löwenzahn sind hervorragende Nahrungsquellen für die kleinen Lebewesen. Gartenbesitzer können durch das Anlegen von entsprechenden Beeten und Pflanzen von Bäumen viel für das Nahrungsangebot tun. Dabei sollten sie darauf achten, jeweils die richtigen Standorte zu wählen. In den Baumschulen vor Ort finden Hobbygärtner Informationen und viele wertvolle Anregungen, welche Bienengehölze wo am besten gedeihen. Übrigens: Auch wenn sie schön anzusehen sind, viele exotische Pflanzen wie Thuja-Hecken, Bambus oder Kirschlorbeer sind für Bienen und Insekten eher wertlos und bieten ihnen keine Nahrung. Natürlich muss man nicht auf sie verzichten, aber ergänzend sollte auch auf insektenfreundliche Pflanzen geachtet werden. Weitere Infos auch unter:
www.gruen-ist-leben.de.