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Auf geht‘s in die neue Freibadsaison 2022

Förderverein hat viel vor und sieht eine mögliche Verlegung des Busbahnhofs sehr kritisch...

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Endlich! Die Freibadsaison geht wieder los! Nach den Corona-Einschränkungen der letzten Jahre planen Stadt und Förderverein die Badsaison 2022 wieder wie vor der Pandemie. Für ZGS-Leiter Ralph Holtze ist es übrigens die letzte Freibadsaison, denn er hat am 31. Juli seinen letzten Arbeitstag.

Das Freibad ist technisch gut aufgestellt

„Wir wünschen uns einfach nur eine schöne Saison bei bestem Badewetter. Wir wollen Veranstaltungen im Bad durchführen und es mit Leben füllen. Unsere Bürgermeisterin Sabine Noll hat ja gesagt, unser Freibad sei ein Juwel und das wollen wir in dieser Saison wieder richtig zum Strahlen bringen“, freut sich Fördervereinsvorsitzender Marcel Beckers auf die nächsten Monate. Ein Wermutstropfen ist in dieser Saison der gesperrte Sprungturm. „Der Turm muss dringend saniert werden und das werden wir in dieser Saison nicht schaffen. Das Bad ist sonst technisch gut aufgestellt und mit der Breitwellenrutsche haben wir auch im Nichtschwimmerbereich einen schönen Akzent setzen können. Das Ein-Meter-Brett zum Springen am Schwimmerbecken bleibt aber geöffnet. Geplant ist für diese Saison, auf der Spiel- und Liegewiese gemeinsam mit Unterstützung vom Lions Club ein neues Spielgerät aufzustellen."

Freibadgelände eignet sich gut für Veranstaltungen

Neben dem Badewannenrennen am 17. Juli, dem Kulturwochenende am 26. und 27. August und dem Freibad-Taufgottesdienst am 14. August wird es auch das beliebte Seniorencafé geben - hier steht der Termin noch nicht fest. „Das Freibadgelände eignet sich wunderbar für Veranstaltungen. Der Kiosk startet mit einem neuen Pächter in die Saison. Freibadumfragen 2012 und im letzten Jahr haben gezeigt, dass die meisten Besucher sehr zufrieden sind. Ich muss auch sagen, dass Ralph Holtze als ZGS-Leiter das Freibad gut durch die Corona-Pandemie geführt hat. Die 515 Mitglieder vom Freibadförderverein freuen sich jetzt ebenso auf eine tolle Saison wie alle Besucher.“

Kritisch sieht der Förderverein die Pläne zur möglichen Verlegung des Busbahnhofs in Niedersprockhövel an die Freibadseite an der Bochumer Straße. „Natürlich würde das Schwimmen darunter nicht leiden, aber die Aufenthaltsqualität schon. Die Baumfläche gegenüber Trinkgut fiele nach den Plänen komplett weg und würde zum Freibad hin durch eine meterhohe Schallschutzmauer ersetzt. Selbst mit Begrünung ist das nicht schön.“ Entschieden ist hier allerdings von der Politik noch nichts. Erstmal muss 2023 die Umgehungsstraße fertig gestellt sein.

Der Förderverein, der übrigens 3000 Euro pro Jahr als Warmwasserzuschuss für das Betreiben des Bades an die Stadt zahlt, sieht sich mit seinen Mitgliedern als deutliche Stimme für den Erhalt des Freibades in seiner aktuellen Größe. Wie wichtig der Verein sei, zeige sich mit Blick auf die Nachbarstadt Hattingen. Das Freibad in Welper hat keinen Förderverein. „Freibadnutzer überlegen aber in diese Richtung. Risse in der Plane, die das Becken auskleidet und im letzten Jahr den Schwimmbetrieb bis zu den Sommerferien aushebelte, wären durch einen Förderverein sicherlich früher aufgefallen“, meint Beckers. Schließlich sei neben dem Freizeitspaß auch die Schwimmausbildung und das Training sehr wichtig. anja