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Witten

100 Jahre pures Leben

Die WWO feiert 100-jähriges Bestehen.

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Denkmalgeschützte Siedung in der Rüdinghauser Straße 89-93.

Mit ca. 650 Wohnungen in Witten-Annen und -Rüdinghausen sowie ca. 800 Mitgliedern zählt die Wohnungsgenossenschaft Witten-Ost (WWO) zu den größeren Wohnungsgenossenschaften in Witten. Das Haupttätigkeitsfeld ist die Vermietung, Instandhaltung und Modernisierung der denkmalgeschützten Siedlung in der Rüdinghauserstraße / In der Mark. Dort finden sich alleine 550 der 650 Wohnungen der WWO. Zwischen 1917 und 1928 wurde die Siedlung für städtische Mitarbeiter gebaut. Am 27.2.1921 gründete sich die Wohnungsgenossenschaft Witten-Ost und übernahm zunächst mit wenigen Wohnungen im Besitz die Verwaltungsaufgaben für die Gebäude. Mit den Jahren hat sich der Wohnungsbestand der WWO immer mehr vergrößert.
Das äußere Erscheinungsbild, wie zum Beispiel Fenster, Fassadenfarbe, die Bruchsteinsockel, aber auch die Hecken oder die Torbögen sind durch den Denkmalschutz festgelegt. Da die Siedlung aber auch damals schon in einem aufgelockerterem Stil mit z.B. charakteristischen Verzierungen gestaltet wurde, wirkt sie auch heute noch sehr ansprechend. Die Mieter haben durch den Denkmalschutz keine Nachteile – die WWO bietet getreu nach ihrer Satzung „gute, sichere, sozial verantwortbare Versorgung mit Wohnraum“.

„‚Die Siedlung‘…
…nennen unsere Mieter unsere Gemeinschaft liebevoll“, erzählt Christian Linder (Geschäftsleitendes Vorstandmitglied). Denn soziale Identifikation ist der Wohnungsgenossenschaft besonders wichtig. Dafür bietet sie gemeinsam mit der Siedlungsgesellschaft Witten auch regelmäßige Treffen der Nachbarschaft im Café Schelle an oder jetzt in Coronazeiten Telefonverabredungen. „Uns ist es wichtig, das Miteinander zu stärken und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich unsere Mieter wohlfühlen“, so Linder. „Oft haben wir so treue Mieter, dass auch über Generationen hinaus Wohnungen in der Siedlung gesucht werden – das freut uns besonders“, erzählt Linder weiter. Die Mieter schätzen es ihre Nachbarn zu kennen. Außerdem haben sie viele Mitgestaltungsmöglichkeiten. So besteht der 9-köpfige Aufsichtsrat der WWO zum Beispiel komplett aus Mietern. Entscheidungen über ihre Zukunft können deshalb nicht einfach über ihren Kopf hinweg getroffen werden.
Die Wertschätzung der Wohnsituation führt zu langen Mietverhältnissen und einer guten Pflege der Wohnungen und Gärten. „Die Hauptmerkmale der Siedlung sind die Torbögen, aber vor allem auch die Gärten im Innenbereich. Viele Mieter freuen sich, dort selbst etwas gestalten zu können“. Um einen Austausch über bevorstehende Projekte zu schaffen, beteiligt sich die WWO an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften mit anderen Vermietern, sodass immer im Interesse der Mieter gearbeitet werden kann. „Das ist das pure Leben, was wir hier mitbekommen“, schließt Linder. „Das geht nicht einfach an uns vorbei!“.

Neubauprojekt
In der Kantstraße nähert sich das Neubauprojekt der WWO seiner Fertigstellung. 20 barrierearme Wohnungen à 50-120 qm entstehen dort mit Balkon und Tiefgaragenanbindung. Diese Wohnungen stehen für alle Altersgruppen zur Verfügung. Abgerundet wird der Bau mit einem Spielplatz im Innenhof des Neubaus, der als Gemeinschaftsfläche dient. Die Vermietungsgespräche haben bereits begonnen, ab Mitte des Jahres sind die Wohnungen bezugsfertig.