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Sport

Zweimal nur knapp Platz zwei in der Tageswertung

PV Triathlon TG Witten: Frauen übernehmen nur kurzzeitig Tabellenführung in der Bundesliga.

Gruppenbild

Bianca Bogen, Petra Kuříková, Rani Skrabanja und Nele Dequae

Die 1. Triathlon-Bundesliga ist derzeitg noch im Gange. Vier von fünf Wettkamftagen sind gelaufen, der abschließende steht am 5. September in Hannover an. Die Frauen des PVT, die in den beiden Vorjahren jeweils Meister geworden sind, haben erneut gute Chancen auf Platz eins. Bislang gab es vor allem am zweiten Renntag in Tübingen einen echten Krimi: Bianca Bogen, die gemeinsam mit Teamkollegin Anabell Knoll in der Einzelwertung unter den Top 10 zu finden ist, verpasste den Tagessieg hauchdünn um nur eine einzige Sekunde. Die Männer, die in den Vorjahren auf Plätzen im Mittelfeld abschlossen, bewegen sich vor dem Saisonfinale erneut in diesem Tabellenbereich.

Den Auftakt in die Saison bestritten die Teams Ende Mai im Kraichgau. Am Hardtsee in Ubstadt-Weiher erreichten die Frauen beim neuen „4x4-Team-Relay-Format“ als Staffel einen starken zweiten Platz (von 14) und verpassten den Tagessieg ganz knapp, während die Männer nach ihrem ersten Liga-Einsatz auf Platz sechs (von 16) in der Tabelle lagen. Der PVT zeigte sich zum Start in die Saison zufrieden und wollte in der folgen auf den guten Leistungen aufbauen - trotz eines Schuh-Malheuers von Katharina Krüger in der Wechselzone, der letztlich viel Zeit und damit den möglichen Sieg kostete.

Erneute Probleme in der Wechselzone
Direkt am zweiten Renntag im Juli in Tübingen war es dann die eine Sekunde, die Bianca Bogen zum ersten Wittener Tagessieg der aktuellen Saison fehlte und somit erneut insgesamt nur Platz zwei in der Wertung hinter den Konkurrentinen aus Viernheim/Saar notiert wurde. Diesmal kam sie in der Wechselzone nicht gut in ihre Schuhe beim Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke. Trotz ihres packenden Schlusssprints auf der Neckarbrücke mit nach ihrer Aussage besster Stimmung der Zuschauer musste sich die Leipzigerin knapp der Französin Appoline Foltz (Hylo Team Viernheim/Saar) geschlagen geben. In Tübingen wurde im Gegensatz zum ersten Renntag klassich der Massenstart durchgeführt, bei dem es vor allem zum Start im Wasser wild und eng zuging. Auch auf der Radstrecke machte sich die große Gruppe bemerkbar. Bogen sagte dazu: „Gerade an den Wendepunkten musste man aufpassen, dass nichts passiert.“
Dennoch übernahmen die Triathletinnen aus Witten in der Tabelle den ersten Platz, weil sie in der Tageswertung besser abschnitten als die Konkurrentinnen vom Dr. Loges Triathlon Team Lüneburg. Hinter Bogen belegte Nele Dequae Rang neun, Petra Kuríková Rang 13 und die Niederländerin Rani Skrabanja Rang 16. Platz. Für die Wittener Männer, die nach dem starken Auftakt mit berechtigten Ambitionen angereist waren, gab es am Ende in der Tageswertung nur Platz 13. Eigengewächs Max Meckel war mit Platz 30 bester Wittener.
Am Steinhuder Meer in Hannover fand im Rahmen der Finals 2026 der dritte Wettkampftag für den PVT statt. Dort reichten zwei Top-Resultate von Bianca Bogen und Anabel Knoll den Frauen nicht, um die Tabellenführung zu halten. Die übernahm in Wunstorf nun das Hylo Team Viernheim/Saar. Die Wittenerinnen plagten Ausfälle mehrerer Athletinnen, sie wurden somit in der Tageswertung nur Fünfter. Für die Männer des PVT lief es ebenfalls nicht nach Wunsch. Sie bekamen zudem gleich zwei Zeitstrafen: Luckas Meckel hatte sein Rennrad in der Wechselzone nicht korrekt aufgehängt, und Niederländer Rick van der Knaap verstaute nach dem Schwimmen seine Badekappe nicht ordnungsgemäß in der dafür vorgesehenen Kiste. Somit gab es in der Tageswertung erneut nur Rang 13.
Das fünfte Rennen fand Ende August (nach Redaktionsschluss) in Immenstadt im Allgäu statt.

Von Hendrik Steimann