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Sprockhövel

St. Martin zieht wieder durch Sprockhövel

Auf dem Baumhof-Parkplatz wird gegrillt, es gibt ein Martinsfeuer und Weckmänner mit Pfeife.

Symbolbild

Bildquelle: Pixabay

Als es die Wirtschaftliche Interessengemeinschaft Sprockhövel (WIS) noch gab, veranstalteten sie den Martinsumzug. Traditionell fand dieser immer am Martinstag, dem 11. November, statt. Mit Laternen und buten Lichtern zogen kleine und große Besucher vom Busbahnhof in Niedersprockhövel über die Hauptstraße und von-Galen-Straße zum Parkplatz am Baumhof. Nach der Auflösung der WIS übernahm die TSG Sprockhövel diese schöne Tradition. Los geht es am Mittwoch, 11. November, 17.45 Uhr, vom Busbahnhof in Niedersprockhövel. 
Die Resonanz ist jedes Mal groß. Nach Polizeiangaben sind es immer zwischen 1000 und 1500 Menschen, die am Zug teilnehmen und sich später auf Gegrilltes und ein Heißgetränk freuen.
Im letzten Jahr war es leider ein eher stiller Martinszug, weil es Probleme mit der Musik gab. Das soll diesmal wieder anders werden. Mit-Organisatorin Bärbel Stahlhut berichtet, man habe eine neue Musikanlage und werde versuchen, mit Hilfe von Bollerwagen für die notwendige musikalische Unterstützung während des Umzugs zu sorgen. Allerdings ist auch der Mensch gefragt, der die angestimmten Lieder kräftig mitsingen muss.
Es wird bereits eifrig Holz gesammelt, um ein Martinsfeuer zum Glühen zu bringen. „350 Weckmänner mit Pfeife haben wir schon bestellt. Besonders die Pfeife ist sehr wichtig“, lacht Bärbel Stahlhut. Wie immer werden die Weckmänner an die Kinder kostenfrei abgegeben –eine Tradition, die die TSG Sprockhövel auch von der WIS übernommen hat. St. Martin hoch zu Roß wird es auch geben und geplant ist in diesem Jahr die Verlesung der Martinsgeschichte. Am Baumhof wird dann nach dem Umzug gegrillt, für Getränke ist ebenfalls gesorgt. 
Von Dr. Anja Pielorz