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Sprockhövel

Sportarena Wicke: Bekenntnis zu Partner und Standort

Der Sportplatz, auf dem der VfL Gennebreck beheimatet ist, trägt jetzt einen großen Namen.

Gruppenbild

Der Sportplatz in Gennebreck heißt nun „Sportarena Wicke“.

Als die Plane abgenommen wurde, erschien das Schild, auf dem zu lesen ist: „Willkommen in der Sportarena Wicke. Sport verbindet“. Links daneben ist das Logo der Firma Wicke GmbH & Co. KG abgebildet und rechts neben dem Schriftzug das Vereinswappen des VfL Gennebreck. Das Unternehmen ist seit knapp 30 Jahren Partner des Vereins im kleinen Sprockhöveler Stadtteil und die Namensgebung für den Sportplatz ist nun ein nächster Schritt.
Bernd Gabler, langjähriges Vorstandmitglied des Vereins, nennt die Namensgebung für den Kunstrasenplatz einen „Meilenstein in der Geschichte des VfL“. Der Klub und die Geschäftsführung von Wicke stehen regelmäßig in Kontakt und über die drei Jahrzehnte gab es dauerhaft Unterstützung des an die Sportanlage angrenzenden Unternehmens, das einer der größten Arbeitgeber in Sprockhövel ist und zudem Niederlassungen im Ausland hat. Die Ausrichtung des Schildes der Sportarena ist bewusst nicht direkt zentral über dem Eingang auf den Sportplatz platziert worden, sondern links daneben. „So kann man den Namen direkt lesen, wenn man die Straße zum Sportplatz herunterfährt“, erklärt Gabler, der verrät, dass die jährliche Unterstützung der Firma durch ihre Namensgebung unbefristet festgehalten wurde.

1998 startete die Zusammenarbeit
1998 startete die Zusammenarbeit: Wicke sponserte nach Anfrage des VfL Trikotsätze für verschiedene Teams – auch die Volleyballer des Vereins profitierten davon. Für den Bau des Vereinsheims, das 2007 eingeweiht wurde, übernahm Wicke die Kosten für alle Baumaterialien. Als es 2012 zur Aufstockung kam, gab es erneut eine Spende. Beim Bau des Kunstrasens unterstützte Senior-Geschäftsführer Klaus Schlösser den VfL ebenfalls. Ebenso beteiligte sich die Firma 2020 an den Kosten für die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED-Licht. 2023 gab es finanzielle Unterstützung bei der Ausrichtung des Sommerfestes zum 100-jährigen Vereinsbestehen. Und 2024 stellte die Firma dem VfL kostenlos einen Teil ihres Grundstücks zur Verfügung, auf dem das Beachvolleyballfeld, die „Schlösser-Arena“, entstand.
„Die Verbindung zwischen dem VfL und der Firma Wicke ist geprägt von Vertrauen, Verlässlichkeit und einem gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein für unsere Heimat Sprockhövel. Bereits mein Vater hat sich stets für das Wohl des Vereins eingesetzt und die Förderung des Sports als wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft verstanden. Diese Tradition führen wir gerne fort. Besonders die Unterstützung der Jugend liegt uns am Herzen, denn sie ist die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft – im Sport ebenso wie in unserer Gesellschaft. Ein starkes Miteinander, gegenseitiger Respekt und die Verbundenheit zum Standort Sprockhövel sind Werte, die uns als Unternehmen und als Partner des VfL gleichermaßen auszeichnen“, sagt Wickes Geschäftsführer Stephan Schlösser.

Firma und Verein schätzen sich sehr
Der Vorsitzende des VfL, Stefan Pohl, bedankt sich für die Namensgebung. „Die Umbenennung ist weit mehr als ein neuer Name oder ein Schild am Eingang. Sie ist ein sichtbares Zeichen für eine gewachsene, vertrauensvolle und außergewöhnliche Partnerschaft.“ Die Unterstützung habe den Verein nachhaltig geprägt und weiterentwickelt. „Dabei verbindet uns weit mehr als der Sport: Es ist die tiefe regionale Verbundenheit, die uns zusammenhält“, so Pohl weiter. Er freut sich, dass über die Jahre hinweg nicht nur in die Infrastruktur des VfL investiert wurde: „Auch in Menschen, in Gemeinschaft und in Zukunft.“ Die Firma Wicke sei ein „unverzichtbarer Bestandteil“ des Vereins.
Die Namensgebung wurde einstimmig im Stadtrat beschlossen. Sprockhövels Bürgermeisterin Sabine Noll freut sich über die bestehende Kooperation zwischen der Firma und dem Sportverein: „Die Firma Wicke gibt ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Sprockhövel ab, in dem sie die Vereinsarbeit unterstützt. Es ist umso besser, wenn zwei starke Partner zusammenarbeiten.“

Von Hendrik Steimann