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Sprockhövel

„Schau mal, diesen Beruf hat Ticktack-Opa gelernt…“

BHV Elfringhausen feierte das 60. Heimatfest und den 30. Geburtstag vom Bandwebereimuseum.

Gruppenbild

Christoph Baumgart (Mitte) vom Bürgerverein Elfringhausen mit zwei Garnbleichern.

Elfringhausen war die Heimat der Hausbandweberei. Der über 150 Jahre existierende Broterwerb verschwand durch die Automatisierung im Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre. Geblieben ist in Elfringhausen das Bandwebereimuseum mit noch heute funktionierenden Webstühlen, geführt von ehrenamtlichen erfahrenen Bandwebern, die das Handwerk nicht nur verstehen, sondern auch vorführen können. Vor 30 Jahren wurde das Museum in der Felderbachstraße 59 eröffnet. Der Bürger-, Heimat- und Verkehrsverein Elfringhausen und Umgebung e.V. (BHV) hat einen großen Teil seiner Ersparnisse in den Aufbau des Museums gesteckt. Geöffnet hat das Museum nach Anmeldung per Mail unter weber@hattingen-elfringhausen.de oder telefonisch unter 02052/6815. Führungen durch das kleine Museum gehörten auch beim 60. Heimatfest dazu. Die jungen Besucher staunten: „Schau mal, diesen Beruf hat TickTack-Opa (Anm. der Redaktion: liebevolle Bezeichnung für Urgroßvater) gelernt...“ Highlights waren die Auftritte der Hattinger Musikschule, des Jagdhornbläserkorps vom Buschmannshof und die Vorführung der Langerfelder Garnbleicher. 
Erster Vorsitzender des BHV ist Peter Krieger. Zu erreichen ist er per Mail unter vorstand@bhv-elfringhausen.de oder unter 02052/961601. Infos: www.hattingen-elfringhausen.de

Von Dr. Anja Pielorz