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Auto & Mobilität

Radtourismus

Unter den insgesamt neun besonders familienfreundlichen ADFC-Qualitätsradrouten finden sich mit dem RuhrtalRadweg sowie der Route Industriekultur zwei Strecken, die auch durch den Ennepe-Ruhr-Kreis verlaufen.

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Schleuserwärterhaus in Witten.

Ausschlaggebend hierfür sind unter anderem die überwiegend verkehrsarmen Streckenführungen, geringe Steigungen, eine gute Beschilderung sowie zahlreiche Angebote für Jung und Alt entlang der Streckenabschnitte im Ennepe-Ruhr-Kreis. Positiv bewerten die Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs zudem die Nähe zu Bahnstationen. Sie erleichtert eine flexible An- und Abreise und ist gerade für Familien ein wichtiges Kriterium.
Der RuhrtalRadweg führt auf rund 240 Kilometern von der Quelle der Ruhr bis zur Mündung in den Rhein. Im Ennepe-Ruhr-Kreis verläuft er auf rund 40 Kilometern durch die Städte Herdecke, Wetter (Ruhr) Witten und Hattingen. Markenzeichen: Flache, gut ausgebaute Streckenführung durch reizvolle Landschaft und vorbei an sehenswerten Städten.
Spielplätze, Gastronomieangebote und Grünflächen sowie breite Wege, eine klare Trennung vom motorisierten Verkehr und kurze Distanzen zwischen Rast- und Aufenthaltsmöglichkeiten – dies hat auch die Route der Industriekultur auf ihren insgesamt 300 Kilometern durch das gesamte Ruhrgebiet zu bieten.
Aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind Hattingen und Witten Teil der Runde. Am Wegesrand liegen insbesondere bedeutende industriegeschichtliche Orte – in Hattingen beispielsweise die Henrichshütte, in Witten die Zeche Nachtigall. Hier trifft ein hoher Erlebnis- auf einen besonderen Bildungswert, der auch für Kinder und Jugendliche anschaulich aufbereitet ist. Diese Kombination aus Bewegung, Geschichte und Natur trägt nach Einschätzung des ADFC wesentlich zur Familienfreundlichkeit bei. pen