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Sport

Elfmeterturnier VfL Gennebreck: Darum ist es so beliebt

An Christi Himmelfahrt richtet der Verein jährlich das Format aus. Wie es überhaupt zu diesem Turnier kam und wer sich diesmal durchgesetzt hat.

Gruppenbild

Der VfL Gennebreck hat wieder sein beliebtes Elfmeterturnier ausgerichtet, an dem 26 Teams teilgenommen haben. Am Ende hat sich die Mannschaft durchgesetzt, die kommende Saison als dritte Mannschaft des VfL neu im Spielbetrieb (Kreisliga C) gemeldet wird.
Nachdem seit einigen Jahren die Stadtmeisterschaften nicht mehr ausgerichtet werden, weil das Interesse der fünf Sprockhöveler Klubs stark zurückging, suchte der VfL nach einem Nachfolgeformat. Das war zunächst ein Hobbyturnier. Doch weil es bei dem „Dorfpokal“ mal zu leichten Ausschreitungen kam, cancelte der Verein das Turnier und rief das Elfmeterturnier ins Leben. Dabei treten die Mannschaften in zwei Gruppen an und schießen jeweils fünf Elfmeter – oder mehr, bis es eine Entscheidung gibt. Nach der Gruppenphase folgt eine K.O.-Runde, beginnend mit dem Viertelfinale (also noch mit acht Teams). „Es gibt dabei wesentlich mehr Anmeldungen als bei den vorherigen Turnieren. Denn manche sagen: Richtig spielen kann ich nicht, aber Elfmeter schießen schon“, erzählt Bernd Gabler aus dem Organisationsteam. Fünf Personen bekommen Teams zudem schnell zusammen. Neben Fußballern gönnen sich auch andere den Spaß, etwa der benachbarte Schützenverein Herzkamp. „Die Feuerwehr aus Wuppertal-Dönberg fragt immer schon für das nächste Jahr“, sagt Gabler, der sich freut, dass auch Frauenteams mit dabei sind. Apropos Frauen: „Unsere oder andere erste Mannschaften, die im Ligabetrieb spielen, müssen mindestens eine Frau dabei haben. Das wäre sonst unfair den Hobbyteams gegenüber“, so Gabler. Die Motivation zu vielen Treffern sei nämlich sehr hoch.

Von Hendrik Steimann