An 39 Stellen in der Wittener Innenstadt, in der Regel an Verkehrsknotenpunkten, gibt es seit dem Sommer Markierungen mit Piktogrammen als Parkstationen für Sharing-E-Scooter.
Damit soll verhindert werden, dass sie mitten auf dem Gehweg als Hindernis stehen, Einfahrten blockieren oder zur Stolperfalle werden. Klappt das auch und halten sich die Nutzenden daran?
Nach ersten Beobachtungen der Stadtverwaltung werden die Scooter – wenn genug Platz ist – ordnungsgemäß abgestellt. Dies liege vor allem daran, dass es die Stationsbindung schon seit einigen Monaten gibt. Sonst gebe es keine Möglichkeit, die Roller abzustellen. „Wir werden die Situation als Stadt allerdings beobachten und Erkenntnisse sammeln. Anlaufprobleme sind wahrscheinlich unvermeidbar“, heißt es auf Anfrage. Die Standorte der Stationen seien auf Grundlage bisheriger Nutzungsdaten ausgewählt worden. Es sollten keine PKW-Stellplätze entfallen. „Die 39 markierten Abstellflächen sorgen für Struktur und haben für die Nutzung in der Innenstadt einen klaren Rahmen geschaffen“, so die Stadt.
In der Vergangenheit kam es vor, dass E-Scooter auch mal im Gebüsch landeten. In dem Falle würden Hinweise an den jeweiligen Anbieter weitergeleitet, der die Scooter einsammelt. Außerhalb der Innenstadt gibt es keine extra markierten Parkflächen. In den Apps der Anbieter gibt es vorgesehene Bereiche, etwa am Stadtpark. Verpflichtend sind diese allerdings nicht. „Mit den gewonnenen Erfahrungen haben die Stadt sowie die Anbieter die Abstellverbotszonen im Laufe der Jahre allerdings kontinuierlich vergrößert, damit Abstellvorgänge (Beendigung der Miete) nur noch in Siedlungsbereichen und außerhalb von Konfliktzonen möglich sind“, teilt die Stadt mit. Beidseitig der Ruhr wurden „großzügige“ Tabu-Zonen eingerichtet.
Von Hendrik Steimann