Es entsteht etwas ganz Neues auf dem Parkplatz an der Werksstaße gegenüber dem Technologie- und Gründerzentrum in Hattingen.
Etwas, das es in der näheren Umgebung so noch nicht gibt: Ein kleiner E-Ladepark. Dort wird es künftig zwölf Schnellladepunkte geben, davon sind zwei barrierefrei und zwei speziell für Wohnmobile vorgesehen. Gute Nachrichten für die Stadtkasse: Der Hattinger Verwaltung entstehen keine Kosten. Sie generiert sogar Einnahmen.
Aktuell gibt es im gesamten Stadtgebiet 80 öffentlich zugängliche E-Ladesäulen an 34 Standorten. Nun wurde Hattingen als Standort im Rahmen des Bundes-Programms „Deutschlandnetz“ ausgewählt, um das Ladenetz für E-Mobilität weiter auszubauen. Die Stadt hatte sich vor fünf Jahren generell im Rahmen einer Richtlinie klar für den Ausbau von E-Ladesäulen ausgesprochen, um klimafreundlicher zu werden. Sie stellt Betreibern Flächen zur Verfügung und erzielt Mieteinnahmen. So wie nun dem in Frankreich sitzenden und europaweit tätigen Unternehmen TotalEnergies SE den Parkplatz an der Werksstraße. Mehr Kosten fallen für den Betreiber nicht an. Diejenigen, die die Ladesäulen künftig nutzen wollen, müssen dafür nichts zahlen.
Zur überdachten Anlage gehören ebenfalls eine Sanitäranlage, ein Snackautomat sowie Bänke. Der Parkplatz ist derzeit gesperrt, nach Fertigstellung des Ladeparks werden die verbliebenen öffentlichen Parkflächen allen zur Verfügung stehen.
Von Hendrik Steimann