Am 3. Juli, 12.00 – 16.00 Uhr...
Der Wittener Markt der Ausbildung ist ein gemeinsames Angebot. Die erfolgreiche Veranstaltung rund um das Thema Ausbildung wird gestaltet vom Organisationsteam Stadtwerke Witten, Stadt Witten, IHK Mittleres Ruhrgebiet, Deutsche Edelstahlwerke KarriereWERKSTATT GmbH und den Kooperationspartnern Sparkasse Witten, Deutsche Edelstahlwerke und Berufskolleg Witten.
Rund fünfzig Unternehmen und Institutionen aus Witten und den Nachbarstädten haben allein im letzten Jahr noch 220 freie Ausbildungsplätze angeboten. Auf dem Gelände der DEW KarriereWerkstatt, Herbeder Straße 39 in Witten, können sich Interessierte über 100 verschiedene Ausbildungsberufe informieren und mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch kommen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten – von A wie Anästhetischer Assistent bis Z wie Zerspanungsmechanikerin. Auch kurzfristig Suchende kommen auf ihre Kosten.
Beliebteste Ausbildungsberufe
Ein Blick in die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland bei Statista zeigt: Die beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich verschoben. Während 2003 noch klassische kaufmännische Berufe wie Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel mit 28.773 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen dominierten, liegt 2024 der Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker:in mit 24.255 an der Spitze. Auffällig ist vor allem der Bedeutungsgewinn technischer und digitaler Berufe. So gehört der/die Fachinformatiker:in mit 17.175 Verträgen inzwischen zu den meistgewählten Ausbildungen, während dieser Beruf 2003 noch nicht zu den Top-Plätzen zählte. Gleichzeitig verlieren einige klassische Büro- und Dienstleistungsberufe an Bedeutung oder werden durch neue Berufsbezeichnungen ersetzt, etwa der Übergang vom Bürokaufmann zur Kauffrau beziehungsweise zum Kaufmann für Büromanagement.
Technische Berufe sind immer noch männlich geprägt
Bei der Geschlechter-Verteilung zeigt sich: Technische Berufe bleiben weiterhin stark männlich geprägt, etwa mit 6,1 Prozent Frauenanteil bei Kraftfahrzeugmechatroniker:innen. Dagegen dominieren Frauen weiterhin soziale und medizinische Berufe wie die medizinische Fachangestellte mit 94,7 Prozent. Diese Verteilung verweist auf anhaltende strukturelle Unterschiede bei Berufswahl und Zugangschancen. Initiativen zur Förderung von Frauen in MINT-Berufen könnten hier gegensteuern, während Unternehmen zugleich stärker um Nachwuchs in traditionell weiblich geprägten Berufen werben dürften. Wichtig: Finde etwas, was Dir Spaß macht!
Azubi-Scouts helfen
By the way: Für Interessierte gilt: Damit Du an dem Tag keine Unternehmen verpasst, haben die Organisatoren einen kleinen Rundgang markiert. Folge dazu einfach den Bodenaufklebern, auf denen „Parcours“ steht. Solltest Du Fragen haben, oder mal nicht weiter wissen, stehen Dir Azubi-Scouts gerne zur Seite – Du erkennst sie an entsprechenden T-Shirts. Der Eintritt ist wie immer frei, die Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler ist freiwillig.