Wunsch von Gästen aufgegriffen, Becken zu beleben

Wellenrutsche im Freibad eingeweiht – Das Projekt ist schon rein optisch eine Aufwertung.

Auf dem Foto beim Ortstermin, von links: Ingrid Leukers-Bölicke (FFS), Daniel Rasche und Werner Sauerwein (Sparkassenstiftung), Ulli Winkelmann, Constanze Boll (Vital.NRW), Ralph Holtze (ZGS) und Marcel Beckers (FFS).

Der Freibad-Förderverein hatte im Schulterschluss mit der „Zentralen Gebäudebewirtschaftung der Stadt Sprockhövel“ (ZGS) zur offiziellen Einweihung der Breitwellenrutsche ins Freibad Sprockhövel eingeladen. Ein ehrgeiziges Projekt, an dem der Förderverein seit drei Jahren gearbeitet hat, konnte damit abgeschlossen und die Rutsche seiner Bestimmung zugeführt werden. Ideenentwicklung, Planung, Sponsorensuche, Ausschreibung, Koordination der Durchführung und Fertigstellung erforderten vorab einen hohes Maß der ehrenamtlicher Tätigkeit.
Der Förderverein (FFS) griff den Wunsch von vielen Badegästen auf, dass etwas zur Belebung des Nichtschwimmerbeckens getan werden solle. Schließlich konnte man in den vergangenen Badesommern beobachten, dass das in die Jahre gekommene Freibad für Kinder und Jugendliche – übrigens nicht nur in Sprockhövel – an Attraktivität verloren hatte. Die Breitwellenrutsche, 12,4 Meter lang und 3 Meter breit, soll nun für Veränderung sorgen.
Man kann bereits jetzt erkennen, dass die Rutsche schon rein optisch für eine Aufwertung sorgen wird. Wenn der Corona-Shutdown nicht ausbremsen würde, könnte die Rutsche in Betrieb gehen, und begeistert von Kindern und Jugendlichen aufgenommen werden.
Bei der Einweihungsfeier bedankte sich der FFS herzlich bei den Sponsoren Constanze Boll und Ulli Winkelmann (Vital.NRW/Ennepe-Zukunft-Ruhr) sowie Daniel Rasche und Werner Sauerwein (Sparkassenstiftung), die mit ihren Fördermitteln die Realisierung der Breitwellenrutsche überhaupt erst ermöglicht haben. Aktive Unterstützung erhielt der FFS jederzeit von den Mitarbeitern der ZGS. Nicht zuletzt sind die örtlichen Gewerke (Firmen Werning und Schaldach) zu erwähnen, die zuverlässig dafür gesorgt haben, dass tags vor der Einweihung die neue Rutsche noch vom TÜV abgenommen werden konnte.
Da die Einweihung nicht nur mit Reden begleitet werden sollte, haben zwei Jugendliche (die Schwestern Lina und Nele) die Rutsche eingeweiht und dabei Mut bewiesen, denn sie mussten ins 15 Grad kalte Nichtschwimmerbecken eintauchen. Trotzdem war ihr Fazit: „Die Rutsche ist Klasse“.Marcel Beckers, Vorsitzender des Freibad-Fördervereins


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