Weihnachtsmarkt: Singender Baum und eine Eisprinzessin

Der 45. Nostalgische Weihnachtsmarkt in Hattingen gilt als einer der schönsten Märkte in der Region. Ganz neu in diesem Jahr ist eine Eisprinzessin auf dem Kirchplatz. Außerdem gibt es wieder den Singenden Weihnachtsbaum, Frau Holle, Budenzauber und viel mehr.

Freuen sich auf den Weihnachtsmarkt v.l.: Peter Lihs (pro-motion), Jörg Prostka (AVU), Eckart Captain (Gelsenwasser), Georg Hartmann und Sandra Glomb von Hattingen Marketing, Martin Kuhlmann (Stadtwerke Hattingen) und die Marketingchefs von Volksbank und Sparkasse, Thomas Alexander und Udo Schnieders.

Bis zum 22. Dezember strahlt Hattingen wieder im weihnachtlichen Lichterglanz des 45. Nostalgischen Weihnachtsmarktes. Es gibt viele schöne Attraktionen, unter anderem den „Singenden Weihnachtsbaum“, eine Eisprinzessin, Eiskunst, den Adventskalender am Alten Rathaus mit Frau Holle und noch viel mehr.
Nach der Premiere 2018 mit dem „Singenden Weihnachtsbaum“ kommt in diesem Jahr aus der Ideenschmiede von Alfred Schulte-Stade etwas Neues. „Wir werden an zwei Tagen, am 28. November, 17 Uhr, und am 8. Dezember, 16 Uhr, den Eiskünstler Joachim Knorra zu Gast haben. Er wird aus einem glasklaren Eisblock jeweils eine Skulptur erschaffen, die dann von der Natur zum Schmelzen gebracht wird. Wie lange dieser Prozess dauert, ist abhängig vom Wetter. Begleitet wird die Aktion von unserer neuen Symbolfigur des Nostalgischen Weihnachtsmarktes, unserer Eisprinzessin. Die junge Dame aus den Reihen der Hattinger Feuerwehr wird in einem für sie von der Hattingerin Nicole Nitschke genähten Ballkleid dabei sein“, freut sich Schulte-Stade. Schon im letzten Jahr hatte der umtriebige Gastronom mit dem „Singenden Weihnachtsbaum“ für ein neues Highlight auf dem Kirchplatz gesorgt. Dabei stehen Sänger und Instrumentalisten auf einer christbaumförmigen Tribüne, die sieben Meter hoch und an der untersten Etage fünf Meter breit ist. „Der Baum ist die Bühne. Ab 16 Uhr geht es los“, strahlt Schulte-Stade. Rund 40 Programmpunkte werden zu sehen und zu hören sein. In diesem Jahr ist auch der Edition Paashaas Verlag an 14 Terminen montags und mittwochs auf dem „Singenden Weihnachtsbaum“ vertreten. Alle Nachmittagslesungen finden vor Frau Holle statt und sind speziell an Kinder gerichtet. Zu diesen Terminen gibt es direkt vor dem Weihnachtsbaum einen Tisch, wo die Kleinen gratis Malvorlagen passend zu den Geschichten erhalten. Bei den Abendterminen präsentieren die Autoren weihnachtliche Geschichten oder Musik für Erwachsene.
Die beliebten traditionellen Programmpunkte, die Hattingen Marketing gemeinsam mit pro-motion und vielen weiteren Sponsoren umsetzt, dürfen auch dieses Jahr nicht fehlen. Mit einer großen Weihnachtsparade zieht Frau Holle am Sonntag, 1. Dezember, 16 Uhr, von der Moltkestraße über die Heggerstraße zum Alten Rathaus. Dort wird sie jeden Tag um 17 Uhr ein Fensterchen öffnen, eine Geschichte vorlesen und natürlich Goldtaler aus ihrem Kissen schütteln. Heiligabend wird dies bereits um 11 Uhr der Fall sein. Auf dem Kirchplatz präsentiert die Hattinger Pfarrei St. Peter und Paul in Zusammenarbeit mit der St. Georgs-Kirchengemeinde Weihnachtsmarktkrippen. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten und den kleinen Büdchen auf dem Kirchplatz lockt ein historisches Dampfkarussell. Hier steht auch die „Ehrenamtsbude“ der Hattinger Sparkasse. Vereine und Verbände dürfen in dem Büdchen Präsente und Selbstgemachtes zu ihren eigenen Erlösen anbieten. An jedem Tag wird jemand anderes vor Ort sein. Auf dem Kirchplatz befindet sich auch das Adveniat-Plätzchenbackhaus. Täglich ab 15.30 Uhr und an den Wochenenden ab 14 Uhr wird gebacken. Und schließlich noch die St. Georgs-Kirche: Sie hat geöffnet, lädt zur Meditation und Muße ein. Der Markt „Kunst & Co“ präsentiert im St. Georgs-Viertel weihnachtliche Geschenkideen und Erlebnisgastronomie; an der alten Stadtmauer sind Objekte von Künstlern zu bewundern.  
Das Thema Nachhaltigkeit spielt in diesem Jahr eine besondere Rolle. So gibt es ein Verbot von Einweggeschirr. Der Bio-Glühwein von Alfred Schulte-Stade kommt in Fässern und überall wird der Umwelt zuliebe auf Plastik verzichtet. „Strohhalme gibt es bei mir auch nicht mehr, stattdessen Rührlöffel aus Holz“, sagt Alfred Schulte-Stade. Selbst der Schnee von Frau Holle ist biologisch abbaubar.
Hattingens Wahrzeichen, das Bügeleisenhaus am Haldenplatz, ist ebenfalls in weihnachtlicher Stimmung. Auf dem Haldenplatz findet zum dritten Mal ein Sagenwald statt. Die fast lebensgroßen Figuren, die sich zwischen den echten Tannen tummeln wurden von Hattinger Schülern und Mitgliedern des Heimatvereines entworfen und gefertigt. Auf dem Krämersdorf locken der Französische Markt und die Feuerzangenbowle. 


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