Wählen gehen und die Zukunft vor Ort mitgestalten

Am 13. September finden in NRW die Kommunalwahlen statt...

Die Bürger entscheiden über Stadträte, Landräte und (Ober)Bürgermeister. Selbstverständlich kann man auch per Briefwahl seine Stimme abgeben. Besonders wichtig ist aber: Gehen Sie wählen und gestalten Sie die Zukunft an Ihrem Wohnort mit Ihrer Stimme!

Diese Kandidaten können Sie wählen

Hattingen Bürgermeister:
Dirk Glaser (parteilos); Frank Mielke (SPD), Frank Staacken (Grüne), Christian Siever (Die Partei), Thomas Bausch (parteilos)

Sprockhövel Bürgermeister:
Volker Hoven (SPD), Sabine Noll (CDU)

Witten Bürgermeister:
Sonja Leidemann (SPD), Lars König (CDU), Stefan Borggraefe (Piraten), Dr. Richard Surrey (BürgerGemeinschaft), Ursula Weiß (Die Linke), Martin Strautz (Solidarität für Witten), Hans Peter Skotarzik (Wählergemeinschaft Witten), Michael Hasenkamp (StadtKlima Witten)

Landrat:
Olaf Schade (SPD), Oliver Flüshöh (CDU)

Veränderungen bei den Wahllokalen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist dieses Mal alles anders. Die gewohnten Wahllokale stehen zum großen Teil nicht zur Verfügung. Wegen der Corona-Pandemie wurden alle Wahllokale in Alten- und Behindertenheimen gestrichen. Viele Wahllokale scheiden aus, weil dort der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.
In Hattingen wurde die Zahl der Wahllokale von 51 auf 26 reduziert. Grundsätzlich wird es in jedem der 23 Wahlbezirke im Stadtgebiet nur noch jeweils ein Wahllokal geben. Dazu kommen als Ausnahmen zwei weitere in Elfringhausen und eines in Holthausen, damit die Wahlen der Ortsbürgermeister ordnungsgemäß durchgeführt werden können. Auch in Sprockhövel gibt es für die zwanzig Stimmbezirke Veränderungen im Wahllokal. In Witten gibt in diesem Jahr 35 statt 55 Wahllokale. In zehn der 25 Wahlbezirke wird es jeweils zwei Wahllokale geben, ansonsten nur eins. Welches Wahllokal man besuchen soll, steht auf der Wahlbenachrichtigung.

Briefwahl beantragen

Alle Städte rechnen in diesem Jahr bei der Kommunalwahl mit einer verstärkten Nachfrage nach Briefwahl. Das liegt zum einen an der Abnahme der Wahllokale aufgrund der Corona-Pandemie, zum anderen geht man aber auch davon aus, dass viele Wähler es einfach bequemer finden.
Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung findet sich ein Vordruck, über den Bürger die Briefwahlunterlagen beantragen können. Der Rückumschlag ist bereits korrekt adressiert. Der Wahlbrief muss bei der zuständigen Stelle spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen. Also unbedingt rechtzeitig abschicken!
Außerdem haben alle Städte ein Briefwahlbüro. In Witten befindet es sich an der Bahnhofstraße 30 in der ehemaligen Buchhandlung Krüger. Hier können Wähler unter Vorlage der Wahlbenachrichtigung und des Personalausweises ihre Stimme entweder direkt abgeben. Auch die Briefwahlunterlagen können hier abgeholt werden. Auch in Hattingen und Sprockhövel gibt es ein Briefwahlbüro. Es befindet sich im Rathaus.

Wer darf wählen?

Um bei der Kommunalwahl wählen zu dürfen, muss man mindestens 16 Jahre alt sein und die deutsche Staatsbürgerschaft oder die eines anderen EU-Landes besitzen. Außerdem muss der Hauptwohnsitz in der Stadt oder Gemeinde sein, in der man wählen will. Pro Stimmzettel darf jeweils nur ein Kreuz gesetzt werden, sonst ist die Stimme ungültig. Gewählt werden einerseits Personen, wie Bürgermeister oder Landräte. Bei den Wahlen für Stadtrat, Bezirksvertretung und Gemeinderat hat der Wähler ebenfalls eine Stimme, mit der er einen Wahlbezirkskandidaten und die Reserveliste seiner Partei wählt. Im Wahllokal wird der Zettel anschließend in die Wahlurne geworfen. Bei der Briefwahl wird der ausgefüllte Wahlschein im dafür vorgesehenen Umschlag an die Wahlgemeinde zurückgeschickt.

Wann steht das ergebnis fest?

Für die Bürgermeisterwahl gilt: Wer mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen bekommt, gewinnt die Wahl, sonst kommt es zur Stichwahl. Gleiches gilt für die Wahl des Landrats. Hierfür ist der Termin am 27. September im Gespräch.

Wer im Stadtrat sitzt, wird einerseits durch die Direktmandate aus den 25 Wahlbezirken bestimmt. Die übrigen (offiziell) 25 Sitze im Rat werden nach dem Verhältniswahlrecht über die Reservelisten der Parteien aufgefüllt. Der Rat als Ganzes muss aber das Stimmverhältnis der Parteien widerspiegeln, weshalb der Rat aktuell auch 72 Mitglieder hat.
Für Stadtrat und Kreistag gibt es keine Prozenthürden. Die Auszählung der Wahl beginnt unmittelbar nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr. Auch die Stimmen der Briefwähler werden erst nach Schließung der Wahllokale ausgezählt.

 


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