Vorbildliches Umwelt-Engagement sichert Arbeitsplätze

Lohmann-Stahlwerke werden Schrittmacher der „KlimaExpo.NRW“ – 211. von 1000 Schritten.

Sie feierten gemeinsam den 211. von 1000 Schritten in die Zukunft (v.l.): Geschäftsführer Gunnar Lohmann-Hütte, ­Roland Müller, Leiter Umwelt-/Arbeitsschutzmanagement, Ilona Dierschke, Ressourceneffizienz-Beratung bei der Effizienz-Agentur NRW, und Dr. Dirk Drenk, Klimaschutzmanager des EN-Kreises bei der Wirtschaftsförderungsagentur EN.

Der Wittener Stahlerzeuger „Friedr. Lohmann GmbH“ hat bereits 1996 ein Umweltmanagementsystem etabliert – und setzt sich seitdem immer neue Umwelt- und Klimaschutzziele.
Für dieses vorbildliche Engagement im Klimaschutz nahm die „KlimaExpo.NRW“ das Unternehmen vor Ort als „Schrittmacher“ ­feierlich in ihre Leistungsschau auf. Dr. ­Michael Walther, stellvertretender Teamleiter Projektmanagement bei der Landesinitiative, nahm Roland Müller, Leiter Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement bei Lohmann, dabei die Schuhabdrücke ab – als symbolische Würdigung dieses 211. von „1 000 Schritten in die Zukunft“, die die „KlimaExpo.NRW“ bis 2022 aufzeigt.
Lohmann produziert in Witten in der siebten Generation Spezial- und Edelstähle sowie hochverschleißfeste und hitzebeständige Gussteile.
Im Rahmen der „KlimaExpo.NRW“ hat sich Lohmann nun neue Klimaschutzziele gesetzt: In den nächsten Jahren rüstet das Unternehmen weitere konventionelle Leuchtmittel auf energiesparende LED um, reduziert den Gasverbrauch im Produktionsprozess durch neue Brennertechnik, spart Energie in der Edelstahlgießerei ein durch eine neue Fertigungslinie und verbessert die Abwärmenutzung an den Schmiedeöfen.
„Die Lohmann-GmbH zeigt beispielhaft, wie die Industrie durch Prozessoptimierung, ­klimaschonende Technologien und erneuerbare Energien den Klimaschutz im Land voranbringen kann“, erklärte Dr. Michael Walther. Roland Müller nahm die Würdigung dankend entgegen: „Wir sind überzeugt davon, dass nur nachhaltiges Handeln dauerhaft zum Erfolg führt. Umwelt- und Klimaschutz müssen daher Hand in Hand mit den notwendigen wirtschaftlichen Zielen einhergehen. Daher werden wir auch weiterhin kontinuierlich an einem effizienteren Einsatz von Ressourcen arbeiten.“ Auch Dr. Dirk Drenk, Klimaschutzmanager des Ennepe-Ruhr-Kreises bei der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, lobte das ehrgeizige Unternehmen: „Lohmann ist mit seinem Engagement ein Vorbild für andere Unternehmen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Als Wirtschaftsförderer freut mich besonders, dass damit auch die Sicherung von Arbeitsplätzen einhergeht.“ Das Stahlwerk liegt in einem sensiblen Umfeld in Witten, in dem Landschaftsschutz, Wohnen und Tourismus eine bedeutende Rolle spielen.Das Familienunternehmen ist hier kein „Fremdkörper“, sondern hat sich gut integriert.


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