Vor den ungeraden Nummern

Kreuzung soll bis Ende November fertig sein.

Geduld verlangt den Verkehrsteilnehmern und Anwohnern die Neugestaltung der Kreuzung Dortmunder-/Husemann-/Ardeystraße ab. Gleichzeitig mit der Änderung der Fahrspuren werden moderne LED-Signalanlagen eingebaut. Mit der Baustelle einher geht die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h, die Möglichkeiten zum Linksabbiegen entfallen. Noch bis Ende des Jahres kommt es zu halbseitigen Sperrungen.

Der Ausbau der Kreuzung Ardey-/Husemann-/Dortmunder Straße hat begonnen. Im ersten Bauabschnitt, der bis Ende Mai dauern soll, wird in der Ardeystraße auf der Seite der ungeraden Hausnummern 93 bis 125 gebuddelt.
Das ist in der Dortmunder Straße von Nummer 11 an bis zur Einmündung in die Ardeystraße und in der ­Husemannstraße auf der Seite der geraden Hausnummern von Nummer 66 an bis zur Einmündung in die Ardeystraße. In den drei Straßen ist die Fahrbahn halbseitig gesperrt. Wenn dort alles fertig ist, gehen die Arbeiten auf den gegenüberliegenden Straßenseiten weiter. Wenn alles nach Plan läuft, soll die neue Kreuzung bis Ende November fertig sein.
Komplett neu aufgebaut
Bis dahin gibt es viel zu tun: „Der Kreuzungsbereich wird komplett neu aufgebaut und eine neue Lichtsignalanlage mit LED-Technik installiert“, erklärt Bauleiter Björn Thimm vom Tiefbauamt. Auch die Gehwegen werden erneuert, umgestaltet und zum Teil mit neuen LED-Leuchten, ausgestattet. Für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen wird die Bushaltestellen an der Husemann-Sporthalle niederflurgerecht, außerdem werden dort die Fußgängerquerungen nach aktuellen Standards möglichst barrierefrei umgebaut. Bei der Planung der Baustelle wurde nach Wegen gesucht, den Verkehr so flüssig wie möglich zu halten. Die gute Nachricht: „Auf beiden Achsen bleibt eine Fahrspur pro Fahrtrichtung erhalten“, sagt Björn Thimm. Die Kreuzung werde durch eine mobile Lichtsignalanlage gesteuert.
Großteil der Parkmöglichkeiten
Doch Einschränkungen sind bei einer Großbaustelle unvermeidlich. Die Höchstgeschwindigkeit wird aus Sicherheitsgründen auf 30 km/h reduziert, im angrenzenden Kreuzungsbereich entfällt ein Großteil der Parkmöglichkeiten und an allen einmündenden Straßen der Kreuzung ist das Linksabbiegen nicht möglich. „Die verkehrlichen Auswirkungen werden deutlich spürbar sein“, sagt Björn Thimm.
Ortskundige Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer können zu einem besseren Verkehrsfluss beitragen, indem sie den Baustellenbereich während der Hauptverkehrszeiten großräumig umfahren.


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