Universität Witten/Herdecke kommt in die Mitte der Stadt

Ladenlokal in der Stadtgalerie bietet einen neuen Treffpunkt für Kultur und Aktionen.

Mitten im Einkaufszentrum Stadtgalerie hat die Universität Wit­ten/­Herdecke (UW/H) ein Ladenlokal bezogen. Lesungen, kleine Konzerte, Vorträge und viele andere Aktivitäten sind dort ab jetzt möglich. „Ich könnte mir auch vorstellen, dass dort mal ein Seminar der Uni stattfindet oder eine öffentliche Sitzung unserer Gremien. Wissenschaft muss ja nicht zwangsläufig nur in der Uni und hinter verschlossenen Türen betrieben werden“, freut sich der Präsident der Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Martin Butzlaff, über die neu entstandene Möglichkeit, die Uni öffentlich zugänglich und anfassbar zu machen. Der neue Brückenkopf der UW/H in der Innenstadt soll nämlich die Universität, die ja im Gewerbegebiet Wullen etwas am Stadtrand liegt, mehr in die Wahrnehmung der Wittenerinnen und Wittener rücken. Die Nutzung des Ladenlokals ist somit ein wichtiges Element der WittenUniStadt-Kampagne, die von der Wittener Universitätsgesellschaft (WUG), der Stadt Witten und Universität Witten/Herdecke getragen wird.
Und auch die zahlreichen Initiativen von Wittener Studierenden freuen sich über eine neue Tagungsstädte mit eingebauter Öffentlichkeitswirkung – ob es um Engagement für Flüchtlinge, für ein Repair-Café oder ein Krankenhaus in Ruanda geht. Wittener Studierende sind sehr aktiv und freuen sich, in der StadtGalerie darüber zu informieren und neue Mitwirkende zu finden.
Möglich gemacht hat Frederik Westhoff, der Center-Manager der StadtGalerie, den Brückenkopf der UW/H in der City: „Die Uni hat mich angesprochen, ob ich mir eine solche Nutzung eines leer stehenden Ladenlokals vorstellen kann. Und da hatte ich keinen Augenblick Bedenkzeit nötig. Über so eine Nutzung, die auch nach Ladenschlusszeit noch Leute zu uns bringt, sind wir doch immer froh“, erinnert er sich.


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