Schmucke Spielmannszüge

„O’zapft is“: Herberder Oktoberfest zum 32. Mal.

Lederhosen, Dirndl, schmucke Spielmannszüge und ein vielfältiges Angebot an Ständen und Kirmes-Fahrgeschäften: Während des mittlerweile 32. Oktoberfestes in Herbede bestimmte ein buntes Bild den Festablauf an wieder drei Tagen, nachdem es zu Beginn des Volksfestes deftig und typisch hieß: „O’zapft is“.
Tausende Besucher kamen – nicht nur aus dem Stadtteil – und feierten bei feinstem Sommerwetter ein Straßenfest, das von Eventplanerin Gaby Diedrich, 54 Jahre, vorbereitet wurde, nachdem der bisherige Veranstalter, das Wittener Stadtmarketing, abgesprungen war. Vom Kaffeeklatsch für die reife Jugend über die Freiluft-Disko fürs junge Volk bis zum Torschießen für die Sportlichen war für (fast) jeden Geschmack etwas dabei. Angezogen wurden die Besucher auch von einem kleinen „holländischen Dorf“, Wurfbuden, Karussells, und einem Wettbewerb, bei dem das schönste Dirndl gefunden werden sollte. Viele Besucher, Männer wie Frauen, waren in bunten Trachten erschienen und gaben dem Fest eine besondere volkstümliche Note.
Festumzug war ein großer Erfolg
Das bayrische Bier auf dem Platz vor der Stadtwerkebühne an der Meesmannstraße tat sein übriges. Der angekündigte Wettbewerb „Herbeder Sportskanone“ fiel Personalmangel zum Opfer und musste abgesagt werden. Der Festumzug allerdings war ein Erfolg: Annähernd 160 Teilnehmer zogen vom Seniorenzentrum am alten Rathaus zum Ende der Festmeile an der Voestenstraße und zurück zum Fassbieranstich an der Stadtwerke-Bühne. Knüller war auch der Auftritt der Lokalmatadore von „BoP“, der „Band ohne Proben“. Rund 700 Leute hörten begeistert zu, was ohne aufwendiges Üben musikalisch alles so möglich ist.


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