Radwegeplanung

Der Arbeitskreis Radverkehrsförderung trifft sich zu seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, den 6. September, um 19 Uhr im Raum U 14 des Rathauses.

Der Arbeitskreis Radverkehrsförderung trifft sich zu seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, den 6. September, um 19 Uhr im Raum U 14 des Rathauses. In dieser Sitzung soll es vor allem um die Radwegeplanung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gehen.
Nachdem sich der RVR in den vergangenen Jahrzehnten für den Radtourismus in der Region engagiert und zum Beispiel zahlreiche Radwege auf alten Bahntrassen angelegt hat, geht es jetzt um ein Alltagsradwegenetz. Der RVR hat  das bisherige – abgesehen vom Radschnellweg Ruhr RS 1 – eher freizeitorientierte Netz für den Alltagsverkehr weiterentwickelt. Jede der 53 Mitgliedskommunen wird mit jeder ihrer Nachbarkommunen durch Radwege verbunden, die je nach erwartetem Verkehrsaufkommen in Radschnellwege, regionale Radhauptverbindungen und regionale Radverbindungen eingeteilt werden. Dieses künftige Netz soll entsprechend der zu erwartenden Nutzung in drei Kategorien aufgebaut werden:
- Radschnellverbindungen (360km)
- Radhauptverbindungen (740 km)
- Radverbindungen (840km)
Ziel ist es, durch den Ausbau des regionalen Radwegenetzes einen Radverkehrsanteil von 25 % bis 2035 zu erreichen. Für die einzelnen Verbindungen wurden Potentiale ermittelt und Qualitätsstandards festgelegt. Für die Radverbindungen von Sprockhövel in die Nachbarstädte geht man aus von einem Potential von bis zu 500 Radfahrenden pro Tag  und asphaltierten 2,50 - 3 m breiten Wegen. Zu den Planungen des Regionalverbandes hat die Stadt teilweise Gegenvorschläge gemacht. Alle Interessierten sind eingeladen sich zu informieren und darüber mitzudiskutieren, was aus Sicht der Radfahrenden die alltagstauglichere Variante ist.

 


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