Patientenzahlen gestiegen – „Parkhaus heute ein Muss“

Evangelisches Krankenhaus eröffnet Gebäude in Stahlskelett-Bauweise mit 174 Stellplätzen.

Sie schneiden das Band an der Einfahrt des neuen Parkhauses am Evangelischen Krankenhaus in Witten durch (v.l.): Frank Obenlüne­schloss (Theologischer Direktor der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel), Verwaltungsdirektorin Ingeborg Drossel, Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter, Pflegedienstleitung Dennis Klaebe, Bauleiter Kay Pankrath (Firma Goldbeck), Dr. Mario Iasevoli (Ärztlicher Direktor) und Hubert Schmölzl (Technischer Leiter) .

Mit einer feierlichen Freiluftveranstaltung hat das Evangelische Krankenhaus (EvK) Witten nach rund sechs Monaten Bauzeit sein neues Parkhaus mit 174 Stellplätzen für Besucher und Patienten eröffnet.
Zum Festakt auf dem Parkdeck versammelten sich zahlreiche Mitarbeiter, Freunde und Partner des Hauses an der Pferdebachstraße sowie Vertreter aus Diakonie und Kirche. „Ein Parkhaus an einem Krankenhaus ist heute ein Muss“, betonte Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter. „In den vergangenen Jahren sind unsere Patientenzahlen kontinuierlich gestiegen. Dadurch wurde auch der Ruf nach mehr Parkplätzen immer lauter.“ Die Situation hatte sich zusätzlich verschärft, weil in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen zahlreiche andere Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung weggefallen waren. Das Evangelische Krankenhaus Witten hatte sich deshalb entschlossen, mit dem Bau eines Parkhauses für Entspannung zu sorgen.

Abstimmungen mit der Stadt
Die Planungen und die Abstimmungen mit der Stadt dauerten vier Jahre, weil der Standort des neuen Parkhauses mit dem Kreisverkehr koordiniert werden musste, der im Zuge des Umbaus der Pferdebachstraße in Höhe der Westfalenstraße und der Zufahrt zum EvK entstehen wird. „Wir bekommen eine eigene Verbindung zum Kreisverkehr, so dass man nicht mehr von unserem Gelände Richtung Stockum umständlich nach links abbiegen muss“, sagt Heinz-Werner Bitter. Im Parkhaus stehen Patienten und Besuchern 174 Stellplätze zur Verfügung – über 50 mehr als früher. Das Gebäude wurde von der Firma Goldbeck in einer Stahlskelett-Bauweise errichtet und mit teils bunten Sichtelementen verkleidet.
Dabei wurde Wert auf eine offene transparente Bauweise gelegt, die es weniger kompakt aussehen lässt. Die Stellplatz- und Fahrbahnbreiten bieten den Nutzern komfortable Bewegungsfreiheit. Die Parkbuchten sind 2,50 Meter breit. Auch die zunehmende Elektromobilität wurde berücksichtigt. Es wird Zapfstellen für E-Bikes geben. Ladesäulen für Elektroautos können bei Bedarf problemlos installiert werden. Der Haupttreppenturm mit behindertengerechtem Aufzug ist so ausgerichtet, dass ein schneller Zugang zum Krankenhaus gewährleistet ist. Für Menschen mit Behinderung stehen zwei Parkplätze im unteren Parkdeck direkt hinter der Einfahrt zur Verfügung.

Insgesamt 1,5 Millionen Euro
In die Baumaßnahme hat das Krankenhaus insgesamt rund 1,5 Millionen Euro investiert. Besucher und Patienten können ihre Fahrzeuge im neuen Parkhaus schon abstellen. Es müssen nur noch Außenanlagen und Fußwege rund um die Baustelle wieder hergerichtet werden. Auch die Mitarbeiter des Krankenhauses Witten können aufatmen. Sie können ihre Fahrzeuge wieder auf dem Mitarbeiterparkplatz abstellen, den sie während der Bauzeit für Besucher und Patienten abtraten. Eine Neusortierung auf dem Gelände schafft zusätzliche Kapazitäten, sodass für Mitarbeiter künftig 240 Stellplätze zur Verfügung stehen. Beschäftigte, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, können ihren Drahtesel in einem verschlossenen Käfig im Parkhaus abstellen. Radelnde Besucher können wie gewohnt die Fahrradstellplätze vor dem Haupteingang des EvK Witten nutzen.


Bilder