Neues Facharztzentrum an der Pferdebachstraße

Auf dem Gelände des einstigen Güterbahnhofs-Ost gibt es heute kompakte medizinische Qualität im „Medizinischen Centrum am Rheinischen Esel“ in der Pferdebachstraße.

Größter Mieter ist die Wittener Dialyse-­Praxisklinik der Nierenspezialisten Dr. Dimitri Zolotov und Dr. Thomas Schietzel. Sie benötigten einfach mehr Dialyseplätze und zogen deshalb vom alten Standort auf die gegenüberliegende Straßenseite – und können hier 36 medizinische Plätze anbieten statt wie bisher 21 Plätze.
Das Ärztezentrum, das vom Architekturbüro Frielinghaus-Schüren geplant wurde, hat eine Fläche von rund 5000 Quadratmetern. Baubeginn war der Sommer 2015 – in Rekordzeit wurde das viergeschossige Gebäude mit der außergewöhnlichen Optik errichtet. Bereits im Mai 2016 zog die Dialyse Praxisklinik Dres. Zolotov und Schietzel ein, belegte Praxisräumlichkeiten im Erdgeschoss und richtete im 1. OG die moderne Dialyse-Praxis ein. Für die zweite Etage – mit Ausblick auf das Evangelische Krankenhaus – wurden als Mieter eine chirurgische, eine urologische und eine Praxis für Physiotherapie gefunden. Ergänzt wird das medizinische Angebot durch eine Hautarztpraxis, eine Schmerztherapie, eine allgemeinärztliche Praxisgemeinschaft und ein Sanitätshaus. Auch eine Apotheke sowie eine Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben hier ihre Räume. Zu Jahresbeginn 2018 war damit klar: Alle Flächen werden genutzt, das Haus ist voll belegt. Für viele Praxen ist mit dem Umzug in die Pferdebachstraße damit auch die Modernisierung gelungen – oft lohnt sich diese an alten Standorten nicht mehr. Ein Umzug löst diese Herausforderung auf einen Schlag. Das Medizinische Centrum bietet für Patienten und Mediziner aber viele weitere Vorteile: Zunächst einmal ist es gut zu erreichen. Es stehen viele Parkplätze zur Verfügung, innerhalb des Hauses gibt es eine barrierefreie Zuwegung und natürlich Aufzüge. So können Patienten problemlos alle Etagen erreichen. Und wer sich fragt, woher der Begriff „Rheinischer Esel“ kommt – der Rheinische Esel ist die Bezeichnung der 1880 eröffneten Bahnstrecke zwischen Dortmund-Löttringhausen und Bochum-Langendreer. Einbezogen war der Güterbahnhof Witten-Ost. Glaubt man den übereinstimmenden Legenden, stammt der ungewöhnliche Name der Strecke von den zahlreichen Marktfrauen, die wie bepackte Esel ihre Waren bei sich trugen. Der Personenverkehr wurde 1979 eingestellt, heute haben wir einen Radweg. Das Medizinische Centrum nutzt die ungewöhnliche Bezeichnung gern im Namen – und zeigt damit die Enwicklung vom stillgelegten Güterbahnhof zum modernen und pulsierenden Fachärztezentrum!


Bilder