Kreis investiert 7,1 Millionen Euro

Die geplanten Arbeiten stehen unter den Überschriften Brandschutz, Modernisieren und Umstrukturieren.

Verwaltungsspitzen unterzeichnen Mietvertrag Olaf Schade und Dirk Glaser unterschrieben jetzt den Mietvertrag. Ihnen über die Schulter schauten die Schulleiter Holger Hoffmann und Gerd Buschhaus (Gymnasium) sowie - in der Mitte - Martin Henze, Sachgebietsleiter Zentrale Dienste der Kreisverwaltung.

„Das Vorhaben ist so umfangreich, dass wir es Planungsstand heute in zwei Bauabschnitte aufteilen werden. An vielen Stellen wird dabei in den einzelnen Gebäuden mehr oder weniger kein Stein auf dem anderen bleiben. Logische Folge: Schüler, Lehrer und Klassen müssen ausgelagert werden“, macht Landrat Olaf Schade deutlich. Jetzt ist auch klar wohin: Der Kreis kann Räume im Schulzentrum Holthausen nutzen. Diese stehen aufgrund des Auszugs der Marie-Curie-Realschule leer. Einen entsprechenden Mietvertrag unterschrieben jetzt der Landrat und Bürgermeister Dirk Glaser bei einem Ortstermin.
Zu Beginn des ersten Bauabschnitts an der Raabestraße werden rund 400 der knapp 1.600 Schüler im Schulzentrum unterrichtet werden. Vom zweiten Bauabschnitt sollen dann 650 Ausweichler betroffen sein. „Der über voraussichtliche zwei Jahre notwendige zweite, gut drei Kilometer vom Berufskolleg entfernt liegende Standort, bringt für Lehrer, Schüler und Eltern sowie die Schulgemeinschaft Umstellungen und Übergangslösungen mit sich“, macht Schulleiter Holger Hoffmann deutlich. Gleichzeitig freut er sich aber auch auf die Verbesserungen, die das Berufskolleg zukunftssicherer werden lassen.
Im Bereich Brandschutz sind unter anderen folgende Arbeiten geplant: Das Erneuern der Brandmeldeanlage, das Bilden von Brandabschnitten und der Austausch von Bauteilen, die nicht ausreichend widerstandsfähig gegen Feuer sind. Parallel soll die Trinkwasserinstallation modernisiert werden. Ebenfalls Handlungsbedarf gibt es in den Bereichen Verpflegung, Sanitär und Lehrerzimmer. Hier sind der Neubau einer Cafeteria und einer Toilettenanlage sowie ein zentrales statt bisher zwei Lehrerzimmer geplant. Damit verbunden sind das Verlegen einzelner Klassenräume und das Anpassen von Raumzuschnitten.
Wann alles fertig sein wird, ist nicht genau absehbar. Der Pachtvertrag zwischen Kreis und Stadt läuft zunächst über gut zwei Jahre. „Allerdings“, so der Landrat, „gilt wie auf allen Baustellen: Vor der Hacke ist es dunkel und man kann nie mit Sicherheit sagen, was einen erwartet, wenn Wände und Decken erstmal auf sind.“


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