Kreatives Nachdenken über gesellschaftliche Themen

Projekt hat zum Ziel, dass alle Schüler einmal pro Jahr das Theater besuchen können.

„Das Projekt ‚WiSiT – Wittener Schulen ins Theater‘ hat zum Ziel, dass alle Schüler Wittens einmal pro Jahr das Theater besuchen können“, erklärt Saalbau-Leiterin Hendrikje Spengler eine Idee, die von diesem Jahr an Fahrt aufnehmen soll.
Der Saalbau Witten kooperiert mit der Freien Theaterszene (Regisseurin und Theaterpädagogin Sonni Maier), der Jugendförderung der Stadt Witten und acht weiterführenden Schulen, darunter die Annener Overberg-, Freiligrath- und ­Blote-Vogel-Schule. Schon jetzt sind die Rückmeldungen der Schulen durchweg positiv.
In rund 40 Vorstellungen werden etwa 3 500 jugendlichen Besuchern unterschiedliche Theaterstücke aus der Lebenswelt der ­Jugendlichen gezeigt, die zu ­eigenständigem und kreativem Nachdenken über gesellschaftliche Themen anregen.
Die Theatervorstellung schließt immer mit einem halbstündigen Nachgespräch ab, in dem die ­Jugendlichen ihre Meinung, ihre Fragen, aber auch ihre Erfahrungen mit dem Thema des Theaterstücks loswerden können.
Der WiSiT-Spielplan umfasst pro Jahr 6 bis 10 Stücke mit Altersempfehlungen nach Klassenstufen wie das Punkmusical „Global Playerz“ zum Thema globale Gerechtigkeit von Sonni Maier für die 5. und 6. Klasse oder auch „Todesengel“ zum Thema Mobbing und Amok von ­Sonni Maier für die 7. und 8. Klasse. Im Februar beginnen Gespräche über die Teilnahme. Bei Fragen: ­Frederike Hansen, Telefon 0 23 02/5 81 24 39, ­E-Mail an ­frederike.hansen@stadt-witten.


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