Fußgänger am Hellweg in Gefahr

Die Querungshilfen auf dem Hellweg bieten den Fußgängern keine ausreichende Sicherheit,...

...betont das Hevener Ratsmitglied Martin Rose. Damit schließt sich der Sozialdemokrat der Kritik von Bürgern an, die nach dem tödlichen Unfall einer Seniorin in diesem Bereich kurz vor Weihnachten laut geworden ist. „Schon im Herbst 2010, als der neue Edeka Markt eröffnet wurde, hatten der SPD-Ortsverein und seine Ratsmitglieder gegenüber dem damaligen Stadtbaurat Bedenken bezüglich der Sicherheit in diesem Bereich zum Ausdruck gebracht“, erklärt der SPD-Ratsherr. Spätestens jetzt sei klar: Der Bereich gehöre auf den Prüfstand. Am Hellweg gebe es auf Höhe der Einkaufszone für die Fußgänger zwei Querungshilfen im Abstand von 60 Metern. „Ältere Menschen mit Rollatoren und Mütter mit Kinderwagen, sind dort gefährdet“, befürchtet Martin Rose. Die Abstellflächen auf den Inseln seien einfach zu knapp bemessen. Dazu komme noch, dass auf der viel befahrenen Straße ein reger Fußgänger-Betrieb herrscht: „In dem Bereich wohnen viele Senioren. Die Querungshilfen werden zudem von Grundschülern, Mitgliedern und Besucher des TuS Heven, den Kunden des Aldi- und des Edeka-Marktes, des Bäckers und der Sparkasse genutzt“, zählt der Sozialdemokrat auf.
Martin Rose regt einen Zebrastreifen an
Der Verkehrsausschussvorsitzende Martin Kuhn (SPD) ergänzt: „Außerdem ist die Fahrbahn in diesem Bereich sehr eng, der Sicherheitsabstand zwischen wartenden Fußgängern und dem fließenden Verkehr ist sehr klein.“ Aus diesem Grunde unterstütze er die aktuelle Anfrage seines Fraktionskollegen Martin Rose an die Stadtverwaltung unbedingt. Dieser möchte wissen, ob ihr die Problemsituation am Hellweg bewusst ist und welche Gegenmaßnahmen die Stadt plant. „Ist es möglich, einen Zebrastreifen zu installieren?“, wirft der Hevener Ratsherr eine konkrete Frage auf. Er möchte auch in Erfahrung bringen, ob die Einhaltung der Tempo-30-Regelung in diesem Bereich kontrolliert wird.


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