Fast 1 000 Stromsparchecks

Caritas und AVU arbeiten zusammen.

„Stecki“, Maskottchen der Stromsparhelfer, sorgte für Aufmerksamkeit im AVU-Foyer. Auf dem Foto, von links: Sabine Schoen (Job-Center), Ingo Marzina, Jacques Deterra als „Stecki“ und Melanie Schreiber (Helfer), Thomas Koslowski (Caritas) und Uwe Träris (AVU).Foto: Bernd Henkel

Zehn Jahre Stromsparcheck der Caritas, acht Jahre davon unterstützt die AVU den Caritas-Verband Hagen bei der Beratung einkommensschwacher Haushalte. Eindrucksvoller aber ist die Zahl der Beratungen im gesamten EN-Kreis: 952 Stromsparchecks haben die Mitarbeiter der Caritas durchgeführt. Teams gehen in Haushalte, überprüfen den Verbrauch und verteilen kostenlose Soforthilfen wie Energiespar- und LED-Lampen, schaltbare Steckdosenleisten und vieles mehr. Melanie Schreiber und Ingo Marzina sind zwei von acht Stromsparhelfern, die mit Erfahrung und Geduld heimliche „Stromfresser“ finden, aber auch Tipps zum richtigen Verbrauchsverhalten geben. Thomas Koslowski vom Caritas-Verband Hagen sagt: „Die kostenlos zur Verfügung gestellten Hilfen sind das eine. Genauso wichtig ist es auch, für effizientes und sparsames Verhalten ein Bewusstsein zu schaffen.“
Auch AVU-Vorstand Uwe Träris betont: „Wir haben seit langem Rückgänge bei Mahnungen und Sperrungen. Das ist auch auf die Zusammenarbeit mit der Caritas, der Verbraucherzentrale und anderen zurückzuführen.“ Zu den Partnern gehört auch das Job-Center des EN-Kreises. Sabine Schoen vom Job-Center erläutert: „Wichtig ist der erste Schritt, der vom Verbraucher ausgehen muss. In Anspruch nehmen können den Stromsparcheck Personen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld erhalten oder Rentner mit niedrigem Einkommen oder Schuldner.“ Informationsmaterial gibt es in allen AVU-Treffpunkten, und im Internet unter www.stromspar-check.de. Für Beratungstermine ist die Caritas Hagen erreichbar unter 0 23 02/2 03 53 36 oder per Mail unter stromspar-check@caritas-hagen.de.


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