EvK Witten: Investitionen in Fortschritt und Qualität

Moderne Endoskopie, Totalumbau des Bewegungsbades und ein nagelneues Parkhaus.

Bei der Eröffnungsfeier schneiden (v.l.) Frank Obenlüneschloss (Theologischer Direktor der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel), Verwaltungsdirektorin Ingeborg Drossel, Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter, Pflegedienstleitung Dennis Klaebe, Bauleiter Kay Pankrath (Firma Goldbeck), Dr. Mario Iasevoli (Ärztlicher Direktor EvK Witten) und Hubert Schmölzl (Technischer Leiter EvK Witten) das Band an der Einfahrt des neuen Parkhauses durch.

Das Evangelische Krankenhaus in Witten investiert in Fortschritt und Qualität: Patienten, Besucher und Mitarbeiter profitieren davon. Eine der Investitionen war die Eröffnung des neuen Parkhauses. Doch es gab auch viele Modernisierungen aus baulicher, medizintechnischer, EDV-technischer und energetischer Hinsicht.
Das Ev. Krankenhaus Witten hat seit 2009 rund 30 Millionen Euro investiert, um sich für die Zukunft auszurichten. Unter anderem wurden alle Stationen modernisiert. 2017 erhielt die Endoskopie neue Räume mit moderner Ausstattung und durchdachter Aufteilung. Sie wurden in Fertigbauweise errichtet. Die vorgefertigten Module wurden in einer spektakulären Aktion per Schwertransport angeliefert und per Autokran montiert. Anfang 2018 wurde das Bewegungsbad der Physikalischen Therapie nach Totalumbau wieder in Betrieb genommen. Im Juli letzten Jahres wurde ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk installiert, mit dem das EvK Witten einen großen Teil seines Strom- und Wärmebedarfs decken kann. Zusammen mit einer Umstellung der Beleuchtung auf umweltfreundliche LED und einer Modernisierung der Betriebstechnik sinken Energieverbrauch und CO2-Ausstoß deutlich. Dazu kommen zahlreiche Baumaßnahmen „hinter den Kulissen“ wie die Verlegung neuer Leitungen für eine leistungsfähige EDV.
Ein weiterer Meilenstein der Modernisierung ist das neue Parkhaus für Besucher und Patienten.
„Ein Parkhaus an einem Krankenhaus ist heute ein Muss“, betonte Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter bei der feierlichen Eröffnung im September 2018. Die Planungen und die Abstimmungen mit der Stadt dauerten vier Jahre, weil der Standort des neuen Parkhauses mit dem Kreisverkehr koordiniert werden musste, der im Zuge des Umbaus der Pferdebachstraße in Höhe der Westfalenstraße und der Zufahrt zum EvK entsteht. Die Bauzeit betrug dann nur noch kurze sechs Monate. „In den vergangenen Jahren sind unsere Patientenzahlen kontinuierlich gestiegen. Dadurch wurde auch der Ruf nach mehr Parkplätzen immer lauter.“
Die Situation hatte sich zusätzlich verschärft, weil in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Gründen zahlreiche andere Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung weggefallen waren.
Im neuen Parkhaus stehen Patienten und Besuchern 174 Stellplätze zur Verfügung – rund 100 mehr als früher. Das Gebäude wurde von der Firma Goldbeck in einer Stahlskelett-Bauweise errichtet und mit orangen, gelben und weißen Sichtelementen verkleidet. Dabei wurde Wert auf eine offene transparente Bauweise gelegt, die es weniger kompakt aussehen lässt. Die Stellplatz- und Fahrbahnbreiten bieten den Nutzern komfortable Bewegungsfreiheit. Die Parkbuchten sind 2,50 Meter breit. „So können Sie auch bei großen, komfortablen Fahrzeugen bequem die Türen öffnen“, erklärt Heinz-Werner Bitter. Auch die zunehmende Elektromobilität wurde berücksichtigt. Es wird Zapfstellen für E-Bikes geben. Ladesäulen für Elektroautos können bei Bedarf problemlos installiert werden. Der Haupttreppenturm mit behindertengerechtem Aufzug ist so ausgerichtet, dass ein schneller Zugang zum Krankenhaus gewährleistet ist. Für Menschen mit Behinderung stehen zwei Parkplätze im unteren Parkdeck direkt hinter der Einfahrt zur Verfügung. Auch die Mitarbeitenden des Ev. Krankenhauses Witten können aufatmen. Sie können ihre Fahrzeuge wieder auf dem Mitarbeiterparkplatz abstellen, den sie während der Bauzeit für Besucher und Patienten abtraten. Eine Neusortierung auf dem Gelände schafft zusätzliche Kapazitäten. Rund 1,5 Millionen Euro hat das Evangelische Krankenhaus Witten in diese Baumaßnahme investiert. Beim neuen Kreisverkehr, der sich in der Bauphase befindet, wird es noch eine Verbesserung geben: „Wir bekommen eine eigene Verbindung zum Kreisverkehr, sodass man nicht mehr von unserem Gelände Richtung Stockum umständlich nach links abbiegen muss“, kündigt Heinz-Werner Bitter an.
Der Geschäftsführer blickt optimistisch in die Zukunft und weiß: „Wir werden weiter investieren – in medizinischen Fortschritt, in angenehme Aufenthaltsqualität für unsere Patienten und Besucher, in gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden. Denn wir möchten unserem hohen Anspruch gerecht werden: Eine qualitativ hochwertige Versorgung in Medizin, Pflege, Therapie für die Menschen in Witten und der
Region.“


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