Erstmals ziehen alle Kommunen an einem Strang

Konzept erarbeitet und unterschrieben: „1 Metropole – 11 Punkte – 12 Unternehmen“.

„Die kontinuierlichen Verbesserungen von Takt und Pünktlichkeit, Sauberkeit und Service sollen das Image des Nahverkehrs in der Metropole Ruhr positiv beeinflussen und die Menschen zum Einsteigen in Busse und Bahnen bewegen“, hofft Landrat Olaf Schade.

Eine starke Metropole benötigt einen gut vernetzten Nahverkehr, der die Grenzen von Städten und Kreisen überwindet.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben die Landräte und Oberbürgermeister des Ruhrgebietes zusammen mit den Nahverkehrsunternehmen und dem Regionalverband Ruhr einen 11-Punkte-Plan erarbeitet. Das Konzept mit dem Titel „1 Metropole – 11 Punkte – 12 Unternehmen“ wurde jetzt unterschrieben.
„Erstmals ziehen alle Kommunen, Kreise und Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets an einem Strang und gehen die wichtigen Nahverkehrsthemen tatsächlich gemeinsam an. Auch und gerade für die Menschen, für die Pendler im Ennepe-Ruhr-Kreis ist es wichtig, sich möglichst unkompliziert kreuz und quer durch die Metropole Ruhr bewegen zu können. Niemand sollte dabei zukünftig mehr auf unterschiedliche Fahrpläne und Tarifzonen achten müssen“, betont Landrat Olaf Schade die Bedeutung des Papiers. Um den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken, macht er sich gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Kreishäusern sowie den Oberbürgermeistern und Nahverkehrsunternehmen für einen günstigen und einfachen Tarif stark. Dieser soll aus zwei kostengünstigen Preisstufen ergänzt um einen entfernungsabhängigen Tarif bestehen. Als weitere Elemente finden sich im 11-Punkte-Plan Metrobuslinien als Ergänzung zum Angebot sowie – um den Nahverkehr im Ruhrgebiet sauberer zu machen – ein kontinuierliches Plus von Elektro-und Wasserstoffbussen in den Flotten der Verkehrsunternehmen. Für Kunden werden die Mobilitätsangebote in einer App gebündelt.


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