Eine Liste von Sehenswürdigkeiten lädt immer wieder ein

Wandern und Radfahren längs der Ruhr und auf den alten Eisenbahntrassen.

Christian Mertens aus Schwerte „Ich nutze den RuhrtalRadweg besonders gerne für meine Ausflüge, weil ich hier gut ausgebaute Wege vorfinde.“

Die Ruhr als Nebenfluss des Rheins legt immerhin 219,3 Kilometer auf seinem Weg von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung in Duisburg zurück. Interessant für Radfahrer: Über den Ruhrtal-Radweg kann der Namensgeber des Ruhrgebiets auf zwei Reifen begleitet werden.
Einer der schönsten Abschnitte ist nach Einschätzung vieler die knapp 40 Kilometer lange Strecke durch den Ennepe-Ruhr-Kreis, die der Radweg längs des Flusses vorbei an drei Stauseen verläuft.
Zu Recht – eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten lädt immer wieder ein, die idyllische Tour an dem ehemaligen Industriefluss zu unterbrechen: Von Wetter aus grüßt in Witten der Hohenstein mit dem Bergerdenkmal. Das Wildgehege und das Lehrbienenzentrum lohnen zusätzlich einen Abstecher. Zurück in Bommern wartet gleich das Gruben- und Feldbahnmuseum auf dem Gelände der bereits im Jahre 1892 stillgelegten Zeche Theresia. Wenige Meter weiter steht die im gleichen Jahr stillgelegte Zeche Nachtigall als Tor zum Muttental. Zur Geburtsstätte des Bergbaus gehört natürlich auch das nahegelegene Bethaus der Bergleute. Auf eine längere Geschichte kann dagegen die Burgruine Hardenstein zurückblicken, in der Zwerg Goldemar sein Unwesen getrieben haben soll.
Vor dem Gelände der Burgruine Hardenstein landet die gern genutzte Ruhrtalfähre Hardenstein an, um Ausflügler über die Ruhr überzusetzen. Auf der Hevener Seite laden das Königliche Schleusenwärterhäuschen sowie das Zollhaus an der Lakebrücke in Herbede zu einer Rast ein, bevor der Radweg am Kemnader Stausee auf Herbeder Seite vorbei an Haus Herbede und Burg Kemnade oder auf Bochumer Seite am Freizeitbad Heveney, dem Hafen Heveney, der auf 1789 datierten ehemaligen Zeche Gibraltar den Einzugsbereich von Witten wieder verlässt.


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