Diepenbeck in Welper ist der größte Park in Hattingen

Stadtumbau: 31.000 Quadratmeter müssen für die Nutzung besser gestaltet werden.

Im Rahmen des Programms „Stadtumbau West“ geht es auch um eine bedarfsgerechte Qualitätsverbesserung- und Optimierung öffentlicher Spiel- und Freiflächen in Welper. Ende 2015 wurde das Landschaftsarchitekturbüro Martina Hoff aus Essen beauftragt, ein Spiel- und Freiflächenkonzept für den Stadtteil Welper zu erstellen. Dabei kommt auch dem Park Diepenbeck eine besondere Funktion zu, ist er doch der größte Park in Hattingen.

Der Diepenbeck Park hat eine Gesamtfläche von ca. 31.000 qm und befindet sich in zentraler Lage von Welper. Im Norden schließen unmittelbar der Marktplatz und die umliegenden Einkaufsmöglichkeiten an. Zudem sind ein Pflegeheim, das Jugendzentrum und die städtische Kita direkte Anlieger des Parks. Auch die Grundschule liegt in der Nähe. Der Park, so das Landschaftsarchitekturbüro, hat eine große Funktion für den Stadtteil und muss komplett neu gestaltet werden. Aufgrund der zentralen Lage und der angrenzenden Institutionen (Kita, Jugendtreff, Senioren, Marktplatz) bietet sich der obere
Bereich der Parkanlage als wichtiger Treff- und Kommunikationsort an. Hier soll eine repräsentativer und generationenübergreifender Eingangsbereich geschaffen werden. Spielerische Angebote sollten dann auch den Treffpunktcharakter stützen.
Im Süden des Parkes liegt ein Spielplatz, der allerdings Kritik hervorruft. Zu dreckig, zu dunkel - das sind dann die doch oft genannten Beschreibungen. Die Spielgeräte allerdings sind in gutem Zustand. Für die Architekten ist eine Überarbeitung und Ergänzung des vorhandenen Angebotes notwendig, ebenso wie bei dem im unteren Teil des Geländes gelegenen Bolzplatzes für die Jugendlichen. Hier wird vor allem der schlechte Zustand der Anlage kritisiert, es fehlt auch ein Ballfangzaun oder ein Netz.
Auch die Wege mit mehr Querverbindungen müssen überarbeitet werden. Wasser sollte im Gesamtkonzept ebenfalls eine Rolle spielen und dient als attraktives Freiraumelement.
Im letzten Jahr wurde diese Planung im Jugendhilfeausschuss Politik und Verwaltung vorgestellt. Als Brutto-Bausumme für die Gestaltung gaben die Landschaftsarchitekten rund 250.000 Euro an. Der Spielplatz wird mit rund 100.000 Euro, der Bolzplatz mit 70.000 Euro und der Eingangsbereich des Parkes zur Thingstraße mit 130.000 Euro angegeben. Das aber sind nur erste Überlegungen. Weitere Ideen der Bürger sind erwünscht!