Das Doppelgemoppel fällt Bürgern unangenehm auf

Beigeordneter: Mit einer Tonne kann dieser Verpackungsmüll besser eingesammelt werden.

Der Beigeordneter Volker Hoven (r.) begrüßt die Initiative. Er sagt: „Das bringt Vorteile.“ Und AHE-Geschäftsführer Johannes Einig: „Durch das zusätzliche Angebot einer gelben Tonne lösen wir ein seit vielen Jahren andauerndes Problem.“

Auf großes Interesse in Politik und Verwaltung im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis stoße das Angebot der AHE, die gelbe Tonne als Wahlmöglichkeit anzubieten, schreibt die Stadt Sprockhövel in einem Presseinfo.
Auch Beigeordneter Volker Hoven in Sprockhövel begrüßt die Initiative: „Das bringt für die Bürger Vorteile, denn mit einer Tonne kann dieser Verpackungsmüll besser eingesammelt werden. Für mich ist das auch ein wichtiger Beitrag zur Verschönerung des Stadtbilds und zur Sauberkeit in Sprockhövel“, erklärt er als zuständiger Dezernent sowohl für den Fachbereich Sicherheit und Ordnung als auch für den Fachbereich Planen/Umwelt/Bauen/Wohnen.

Mit dem grünen Punkt
Die AHE bietet an, die sogenannten gelben Säcke (Abfall der mit dem „grünen Punkt“ gekennzeichnet ist) als Wahloption zusätzlich in einer gelben Tonne zu sammeln.
Das heißt also: Man verpackt den Verpackungsmüll in eine weitere Verpackung, den gewohnten „gelben Sack“, und steckt diesen in eine weitere Verpackung, die neue Tonne mit der markanten Sonnenblumenfarbe. Dieses Doppelgemoppel ist Bürgern unangenehm aufgefallen und stößt bei vielen auf Unverständnis, zumal es in der Nachbarschaft des Ennepe-Ruhr-Kreises, mit nur einer Verpackungsmülltonne, dieses Verfahren nicht gibt. „Die Haushalte haben die Wahlfreiheit“, erklärt AHE-Geschäftsführer Johannes Einig: „Durch das zusätzliche Angebot einer gelben Tonne lösen wir ein seit vielen Jahren andauerndes Problem. So erreichen wir eine ökologischere Abfallwirtschaft und geben ein verantwortliches Statement für eine saubere Stadt.“ Wer sich für die gelbe Tonne entscheiden möchte, kann sich darüber auf der neuen Internet-Seite der AHE – Tonnenwahl.de – informieren. Hauseigentümer können diese sofort auch bestellen. Für Mieter und Wohnungseigentümer ist dies von August an möglich.

Angebot auch für Mieter
Service und Preise für die gelbe Tonne: Das Angebot richtet sich sowohl an Eigentümer als auch an Mieter: Aufstellung, Miete und 14-tägige Leerung einer gelben Tonne mit 240 Liter Fassungsvolumen bietet die AHE Grundstückseigentümern zu diesen Konditionen an: Als „Teilservice“ kann der Nutzer die Tonne selbst zur Leerung an die Grundstücksgrenze stellen. Das kostet zusätzlich 1,49 Euro monatlich, was im Jahr 17,88 Euro ausmacht
Das Ganze als „Vollservice“: Die AHE holt die Tonne vom Grundstück bis zu 10 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt ab, was 1,99 Euro monatlich (im Jahr 23,88) kostet. Es gibt auch eine gelbe Riesentonnen mit 1 100 Liter Fassungsvermögen. Aufstellung, Miete und 14-tägige Leerung bietet die AHE den Grundstückseigentümern an, was sinnvoll ist für größere Einheiten ab etwa acht Wohnungen. Im Teilservice: Nutzer stellen diese an die Grundstücksgrenze: 10 Euro monatlich (120 Euro jährlich). Im Vollservice: die AHE holt die Tonne ab vom Grundstück bis zu 10 Meter von der Grenze entfernt: 17 Euro gleich 204 jährlich.

Bestellung nur über die AHE

Aufgrund der vielen Bürgeranfragen bei der Stadt Sprockhövel weist diese nochmals darauf hin, dass die Bestellung, Abwicklung und Bezahlung bezüglich der gelben Tonne nur über das Entsorgungsunternehmen AHE erfolgt. Dies kann zum einen über das Internet unter Tonnenwahl.de oder telefonisch unter 0 23 35/8 45 77 31 erfolgen. Es wird gebeten von Rückfragen bei der Stadt Sprockhövel Abstand zu nehmen, da es sich um ein reines Angebot der AHE handelt, das privatwirtschaftlich erfolgt.


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