Christopherus-Haus und Lebenshilfe werden Nachbarn

Mit einer ausgedehnten Bautätigkeit ist in den nächsten Jahren an der Rosi-Wolfstein-Straße zu rechnen...

Mit einer ausgedehnten Bautätigkeit ist in den nächsten Jahren an der Rosi-Wolfstein-Straße zu rechnen. Sowohl das Christopherus-Haus wie auch die Lebenshilfe planen, auf freien Grundstücken am Ende der Rose-Wolfstein-Straße Gebäude zu errichten und Wohnraum zu schaffen. Das beauftragte Architektenbüro ‚neun grad architektur‘ informiert dazu auf seiner homepage: „Das Projekt mit dem idyllischen
Namen LebensOrt an der Pferdebachaue ist auf einer Anhöhe gelegen und wird zukünftig den westlichen Abschluss des bedeutenden Grünzugs Pferdebachtal bilden.“
Genutzt werden sollen die Grundstücke mit einer Fläche von ca. 4.500 m² für drei dreigeschossige Gebäude. In fünfzig Wohneinheiten bieten sie nach Fertigstellung sowohl Studenten wie auch Menschen mit einer Behinderung sowie weiteren Mietern ein Dach über dem Kopf. Für rund zwanzig behinderte Menschen mit Pflegebedarf sind außerdem Wohngruppen geplant. Wie ‚neun grad architektur‘ schreibt, werden „ein inklusives Café, eine Kindertagesstätte, Gemeinschaftsflächen, sowie Verwaltungsflächen für Christopherus-Haus e.V“ das Projekt abrunden. Für die Projekte sollen bis zu 15 Millionen Euro in die Hand genommen werden.
Neuer Nachbar des Christopherus-Hauses wird die Lebenshilfe werden. Achtzig Menschen sollen nach Errichtung einer stationären Pflegeeinrichtung dann in eines von zwei Gebäuden an der Rosi-Wolfstein-Straße einziehen. In dem zweiten Gebäude werden betreute Wohngemeinschaften leben, aber auch Wohnraum für Studenten und weitere Mieter zur Verfügung stehen.
Die Grundstücke in Annen kommen von der Stadt Witten und wurden ursprünglich für die Universität Witten/Herdecke vorgehalten. Der Platz sollte zur Verfügung stehen, falls sich auch in Witten ein Technologiepark nach dem Muster der TU Dortmund entwickelt hätte. Die Schwerpunkte in der Wittener Universität verlagerten sich jedoch in Richtung der Fachbereiche ‚Medizin‘ und ‚Wirtschaftswissenschaften‘, so dass die Flächen nun für soziale Einrichtungen frei wurden.


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